Rückblick 2012 (German only, for English see post below!)

JANUAR
Ich denke, dass der Januar ein recht ruhiger und friedlicher Monat gewesen ist, zumindest ist nicht so viel passiert. Ich glaube das Einzige, was zu erwähnen ist, wäre, dass Netta Skog, Turisas´ Ex-Akkordeonistin, meine Fotos für ihre offizielle Homepage verwendet hat…

FEBRUAR
Ich bin nach Köln gereist um mir Halestorm anzuschauen, als sie für Shinedown als Supportband gespielt haben und es war verrückt, nur wegen einer Vorband herzukommen, aber es hat sich gelohnt. Außerdem hat mich ein Freund in Finnland besucht was eine wirklich tolle Zeit war 🙂 Des Weiteren hatte ich mir, im gleichen Aufwasch wie das Konzert, auch wieder meine Futsal-Jungs angeschaut was toll war. Und danach war es auch noch Zeit für die Finnish Metal Expo wo Turisas die meisten Awards, die vergeben wurden, gewonnen haben – ich erwähne jetzt am besten die peinliche Situation nicht, die entstand als ich bei der Paradise Lost Autogrammstunde ein Foto mit der Band wollte haha

MÄRZ
Ich kann mich noch daran erinnern wie meine Freundin noch aus Apocalyptica Zeiten mich per Email fragte ob ich nicht Bock hätte mit ihr und einer Freundin zu den Lahti Ski Games zu gehen. Ich dachte mir nur “ja klar, wieso nicht”. Gesagt, getan – und die Verrücktheit find da erst an, meine Leidenschaft für´s Skispringen kam wieder zurück und wurde stärker als sie jemals gewesen war. Ich hatte auch ein paar Prüfungen, und es war stressig aber ich bin durchgekommen – irgendwie.

APRIL
Die Prüfungsphase ging weiter und ich war nicht wirklich glücklich über das alles, aber was hätte ich machen können – meinen Weg dadurch kämpfen, und das war es. Und in der Mitte davon hatte ich die verrückte Idee mir Judas Priest in Helsinki anzuschauen und einen extra Tag dort zu verbringen um Richie Faulkner zu finden damit er meine Fotos signieren könnte, aber welch Überraschung, ich bin gescheitert – ich war damals wirklich enttäuscht, auch wenn das Konzert wirklich toll war aber leider auch schmerzhaft weil mit jemand meine Rippe angebrochen hatte und mich quasi zum Krankenhaus damit schickte. Ich habe es noch mit dem Bus nach Jyväskylä geschafft aber dann waren die Schmerzen zu groß…

MAI
Ich habe angefangen zu packen, nun ja, ich habe die meiste Zeit gepackt um es komplett korrekt zu erzählen. Meine Mutter und mein (damals noch nicht) Stiefvater sind vorbeigekommen und ich habe ihnen die Umgebung etwas geschaut, inklusive ein paar Fehltritten. Das Ende meiner Zeit in JAMK selbst hat mein Herz zerbrochen, ich kann mich noch daran erinnern wie ich minutenlang in den Armen eines Teamkollegen von Campus Entertainment geheult habe, auf der Party die wir damals halt hatten…

JUNI
Im Juni bin ich mit meiner argentinischen Freundin herumgereist, es war eine lustige und verrückte Zeit, die ich wirklich genossen habe. Aber zur gleichen Zeit hat das das Ende meiner Zeit in Finnland markiert, da ich nach Deutschland zurückzog um Anfang Juli mein Praktikum anzufangen. Und das unmöblieren meiner Wohnung und alles und jeden hinter mir zu lassen war richtig schmerzhaft muss ich sagen.

JULI
Ich habe mein Praktikum angefangen und bin nach Dörpstedt gezogen, dieses kleine Dorf von dem ich nie gedacht hatte wie nutzlos es am Ende war. Ich habe den Schritt vom alleine Wohnen zum Wohnen in einer WG gemacht, am Anfang waren es alles Fremde, was nicht immer leicht war aber recht schnell war es toll. Ich hatte eine schwierige Zeit mich wieder an Deutsche Gebräuche zu gewöhnen, mein Hirn wieder darauf einzustellen in Deutsch zu denken und nicht mehr in Englisch – ich fühlte mich verloren, kämpfe wieder und wieder. Von der Mitte des Monats an konnte ich sehen wie das Wacken Open Air auf die Beine gestellt wurde, wie die Bühnen wuchsen, wie alles seinen Platz fand und es war eine Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ein Teil dieses Ganzen zu sein hat mich stolz gemacht.

AUGUST
Wacken Open Air fand statt und ich habe am Check-in gearbeitet, viele Freunde und Bekannte habe ich wieder getroffen, habe mir ein paar gute Bands angeschaut und habe die freie Zeit nach meinen Schichten wirklich genossen. Ich war in allen mögliche Arten erschöpft nach dem Festival, aber ich habe es geliebt. Jede Sekunde davon. Auch war es der Monat in dem ich nach Hinterzarten bin um mir Sommerskispringen anzuschauen und es war super – ich war einfach ich selbst, das kleine Fangirl in mir ist wieder aufgewacht *lach*. Aber zur gleichen Zeit hat meine Freundin ihre Krebsdiagnose bekommen, was mich wirklich in Stücke gebrochen hat, eine harte Zeit in der ich versucht habe stark und optimistisch zu sein…

SEPTEMBER
Ein interessanter Monat mit so einigen Höhen und Tiefen. Einer meiner Freunde ist an Krebs gestorben und das hat die Welt am Drehen gehindert für mich, und es hat alte Wunden geöffnet. Auf der anderen Seite habe ich auf den Hamburg Metal Dayz gearbeitet, habe viele neue und wirklich tolle Leute kennengelernt und das war eine tolle Erfahrung. Außerdem habe ich meinen 23. Geburtstag mit meiner Freundin in Hamburg gefeiert was ein wirklich schöner Start in mein neues Lebensjahr gewesen ist. Auch sind Verwandte in den Norden gekommen und ich habe viele Sehenswürdigkeiten angeschaut, so kann ich zumindest sagen, dass ich einiges von der Gegend hier gesehen habe 🙂

OKTOBER
Wieder mal Sommer-Skispringen, und wieder wra es eine verrückte und spaßige Zeit, die ich wirklich genossen habe. Auch war es der Monat wo ich ein Meet & Greet mit Halestorm für Hamburg gewann und dann noch nach Kopenhagen gefahren bin um sie dort zu sehen und dort auch Sängerin Lzzy zu interviewen. Zwei Mal hatte ich eine wunderbare Zeit, die mir auch eine Menge Kraft und Hoffnung gegeben hat, auch wenn es physisch wirklich auslaugend war.

NOVEMBER
Ich denke, dass ich meiste Zeit des Monats damit verbracht habe krankgeschrieben zu sein dank meiner Grippe und Mandelentzündung, die beide immer wieder kamen, was nicht so toll war. Scheiße gelaufen. Und es war der Monat an dem ich das Turisas Streetteam verlassen und meinen Administrator-Job an jemand Neues weitergegeben habe. Ich werde da jetzt nicht in Details gehen.

DEZEMBER
Nun ja, der Dezember hat nicht allzu viel mit sich gebracht – ich denke das Einzige war mein Umzug von Dörpstedt nach Köln, was sicherlich ein schwerer Schritt für mich war auch wenn ich es nie genossen hatte in diesem winzigen Ort zu wohnen. Tschüss Dörpstedt Rock-Stadt, oh hört den Sarkasmus.

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