Wecke mich nicht auf, aus diesem Traum (12.02.2013) [ONLY GERMAN. English version comes tomorrow]

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Es fällt mir immer noch unheimlich schwer, das Erlebte irgendwie in Worte zu fassen, weil es einfach sehr viele Eindrücke und besonders Emotionen waren, die da gestern auf mich einprasselten. Ich gebe mein Bestes, mal schauen was dabei rauskommt 😉 Ach und, wie so oft, werde ich ein paar Dinge einfach nicht weiter ausführen, weil sie zu persönlich sind.

7:30 – Ich stehe auf, bin total fertig und müde, aber was muss das muss halt.

8:10 – schön zur S-Bahn laufen, macht super Laune wenn es arschkalt ist und der Wind schön einem diese Kälte ins Gesicht klatscht, super Beginn des Tages…

9:00 – Ich hole mein Mietauto ab. Hatte ja etwas in der Größe eines Ford Ka  gemietet…denkste. Ich bekomme einen Renault Megan, Familienkutsche deluxe. Erst Freude, dann Frust – wie soll ich da in Brüssel einen günstigen Parkplatz finden? Dass ich, laut eigentlicher Auskunft von Budget so ein großes Auto nicht mal fahren darf, juckt niemand. Prima organisiert.

10:00 – Ich fahre aus Köln los, alle meine Sachen ins schön geräumige Auto gepackt (wenigstens etwas Gutes), alles prima soweit.

12:00 – Mein Navi zeigt mir an „Achtung, Batterie fast leer“ – ich frage mich: wie kann das sein wenn das Ladegerät in den Zigarettenanzünder eingesteckt habe? Pustekuchen, der Anzünder funktioniert nicht. Ich bibbere und bete dass das Navi bis zum Parkhaus, was ich mir ausgesucht hatte, durchhält.

12:50 –  Ich stehe endlich im Parkhaus. Durchgeschwitzt und entnervt, das Autofahren hat mich geschafft, total.

13:10 –  Ich bin an der „Halle“, was so ein Gebäude mit vielen kleineren Veranstaltungssälen ist, daneben ist der botanische Garten. Ich schaue mich etwas um.

13:20 – Ich verbünde mich mit der Dame, die die Tickets verkauft um mehr Infos zu bekommen: nicht mal 100 Tickets sind verkauft, die Band muss durch den Vorraum wo ich saß um das Equipment reinzubringen. Ich erleichtert. Noch.

13:45 – Teile der Band kommen, rennen in die falsche Richtung, kommen verwundert wieder. Ich spiele „Navi“ und zeige ihnen, wo sie hinmüssen. War das erste Mal, aber nicht das letzte Mal an diesem Tag, dass ich das gemacht habe…

14:10 – Rea kommt. Ich spreche ihn lieb an, er meint er komme dann gleich wieder. Tat er auch. Wir reden kurz und ich frage ihn nach einem Foto. Er weigert sich, weil er gerade erst aufgestanden ist und keine Lust hat. Auf die Frage ob wir´s später machen könnten, bekomme ich nur ein „vielleicht“. Ich bin traurig, schaue ihn auch so an, denke ich. Er, mit seiner charmanten Art, macht es zwar besser, aber na ja.

14:20 – Ich hatte mir vorgenommen ihm so viel zu sagen, habe nichts gesagt. Bin enttäuscht über mich und gefrustet über den Fakt, dass es mit dem Foto nicht geklappt hat.

Später, als ich auch nicht mehr alleine war, kam Rea nochmal bei uns vorbei, sagte „Hi“ und war wieder weg.

19:35 – Einlass. Treppe runter, Karte scannen. Bei mir, als erste, tat es der Scanner noch. Danach nicht mehr. Ich stand knappe 10 Minuten (denke ich zumindest) alleine in diesem „Kellergewölbe“, total klein, die Bühne ging einem nicht mal bis zum Knie.

20:05 – Ryan Sheridan rocken die Bühne. Super Stimmung, dank uns Deutschen. Ryan´s Kommentar „man ist das klein hier“ – das traf es auf den Punkt. Super Stimmung, Auftritt ging viel zu schnell vorbei.

20: ?? – Rea und Band kommen auf die Bühne und fangen ein Konzert an, was einfach nur geil war. So klein, so nah dran, so viel Interaktion. Ich hab selten ein so tolles Konzert gesehen/erlebt.

21:?? – Mein Highlight. Mehr sage ich nicht, außer dass ich in dem Moment nicht so happy drüber war, es jetzt aber einfach schön finde daran zurückzudenken.

Und dann war das Konzert vorbei, viel zu schnell. Und einmal mehr hatten mich die Worte berührt, einmal mehr konnte ich einfach nur ich selbst sein und anschalten. Schnell noch eine Setliste entwendet, auf die Toilette und dann wurde wir rausgetreten in die Kälte. Und um ehrlich zu sein wusste ich nicht, ob ich warten wollte. Ich war total neben der Spur auf Grund all der Eindrücke, aber entschloss mich dann doch zu warten.

Zuerst kamen dann Ryan und sein Drummer, und Ryan hat sich wieder so viel Zeit genommen, so lieb. Als sie dann gefahren sind, standen wir noch da und haben gewunken, sie haben zurück gewunken und zum Abschied gehupt.

Wer auch total lieb war, war der neue Busfahrer von Rea, Andi. Wir waren so am Ende dass wir ihm Wasser, das er in den Bus trug, abkaufen wollte. Er hat uns mehrere Flaschen einfach so gegeben, und wir haben was gequatscht. Toller Typ.

Es wurde später und später, die komplette Band bis auf Rea war schon draußen. Als Rea dann kurz vor Mitternacht kam und wir auf ihn zukamen, hörte ich nur ein leises Lachen. Er packte schnell seine Sachen in den Bus und kam dann zu uns… Wir haben was gequatscht und alles und da war er dann auch gewillt ein Foto zu machen. Bin der glücklichste Mensch auf der Erde…und dann war alles vorbei, ich bin nach Hause gefahren und erst da ist alles wirklich gesackt und ich habe alles begriffen was so passiert gewesen war am Tag.

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