Rückblick 2013 (German only, English in previous post)

Jedes Jahr der gleiche Kampf mit dem Schreiben des Rückblicks für jeden Monat des Jahres. Aber es ist es wirklich wert, sich das alles nochmal vor Augen zu führen, besonders wenn es um all die tollen Erlebnisse geht, die das Jahr zu bieten hatte, auch wenn das Negative oftmals schwerwiegender erscheint als alles andere.

JANUAR
Es war ein Monat voller Presse-Arbeit und Konzertfotografie; zwei Heaven´s Basment Fotos haben es in eine Online-Veröffentlichung geschafft und Emergenza Festival Deutschland hat auch einige meiner Fotos auf ihrer Webseite veröffentlicht – und das ist für mich ein Erfolg, da ich keine Erwartungen mehr habe was meine Fotografie angeht. Oh und am Meisten habe ich mit meiner Bachelorarbeit gekämpft, was meine Nerven echt strapaziert hat.

FEBRUAR
Der Monat in dem ich endlich Rea Garvey live sah und dann am Ende auch getroffen habe. Drei Konzerte innerhalb weniger Tage, Oberhausen, Luxemburg und Brüssel. Was für eine verrückte Zeit und was für eine Sucht das Ganze ausgelöst hatte. Aber wenigstens war es etwas Gutes für mich, ich hatte lange nicht mehr bei Konzerten so viel Adrenalin in meinem Körper. Da ich gerade schon über verrückte Zeiten rede, muss ich auch meinen Ausflug nach Brotterode zum Skisprung COC erwähnen, wo meine Freundin und ich per Zufall wirklich tolle neue Leute getroffen haben. Es war ein Party-Wochenende und einfach Spaß haben, neue Leute treffen, Erinnerungen bekommen, die man nie wieder vergessen wird (ja, da bin ich mir sehr sicher).

MÄRZ
Meine Schreibblockade wurde kleiner und kleiner, sodass ich wieder mehr an meiner Bachelorarbeit schreiben konnte als das im Februar der Fall gewesen war – und das war auch wirklich notwendig, weil ich es einfach fertig bekommen wollte. Außerdem habe ich die letzten Kurse für die Uni gemacht, und das war wohl noch nerviger als die Bachelorarbeit – aber ich war froh, als diese Sachen abgegeben waren.
Es war auch ein Monat mit einer Premiere: ich habe Skispringen fotografiert. Als akkreditierter Fotograf in Lahti und Kuopio. Es hat Spaß gemacht, war aber gleichzeitig eine Herausforderung weil ich sowas noch nie gemacht hatte und die Kälte meine Hände und Finger umbrachte. Aber mir hat es Spaß gemacht und das, was dabei herausgekommen ist, hat mich wirklich zufrieden gemacht. Der Skisprung-„Ausflug“ war einmal mehr verrückt, wie nun mal alle dieser Reisen irgendwie sind, mit allen Höhen und Tiefen.
Wenn es um Konzerte geht, muss ich das Konzert von Halestorm in Kopenhagen erwähnen, für welche ich dorthin flog und ich bereue es nicht. Ich hatte eine wirklich tolle Zeit mit meiner Freundin, habe etwas von Kopenhagen gesehen und eine wirklich tolle Rockshow mit einem lustigen Interview mit dem Schlagzeuger der Band.

APRIL
Meine Motivation für meine Bachelorarbeit war wirklich gering, ich wurde abgelenkt durch intensive Planungen für meinen Sommer mit Konzerten und Skispringen, anstatt meine Arbeit zu korrigieren. Meine Nerven waren a Ende und ich bin mir sicher die meiner Lehrerin auch. Ich habe mich immer weiter an meine Limits gekämpft und bin darüber hinaus gegangen, und es hat mich immer mehr verrückt gemacht da meine Schreibblockade wieder schlimmer wurde. Ohne meine Bachelorarbeits-Playliste auf Spotify war ein Schreiben nicht mehr zu denken, ohne Musik konnte ich kein einziges Wort mehr auf das Papier bringen. Mitte des Monats war die Bachelorarbeit dann fertig – und eingereicht. Highlight. Aber ein Tiefpunkt folgte: die Aufnahmeprüfungen für mein Master-Studium in Kufstein/Österreich, die ich nicht bestand. Ich musste feststellen, dass ich solche Tiefschläge nicht mehr gewöhnt war, und mit sowas irgendwie nicht mehr umgehen konnte.

MAI
Meine Jobsuche ging weiter und gleiches galt für meine Planungen für meine USA Reise. Auch habe ich meine Note für die Bachelorarbeit bekommen (4 von 5 Punkten) und mein Bachelor-Zeugnis. Aber mein Hauptproblem war meine USA Reise, da alles einfach scheinbar zu langsam voran ging wenn es um meine Buchungen ging und wann immer ich ein Problem gelöst hatte, kam ganz magisch das nächste was noch größer erschien. Oh und ich habe The New Black das erste Mal live gesehen, immer schön einen Freund auf der Bühne zu sehen – und ja, die Band rockt.

JUNI
Meine USA Reise. Totale Verrücktheit. New York, Washington, Orlando, Tampa, Miami, wieder New York. So viele Erfahrungen. Die ZipLine Fahrt beim Hunter Mountain (NY), das Schwimmen mit Delfinen, das Sightseeing in jeder Stadt, die Zeit am Strand (Tampa & Miami), die Zeit bei den Universal Studios mit all den Achterbahnen (Orlando). So viele Highlights, da es eine wirklich tolle Erfahrung gewesen ist, aber wo es Highlights gibt, gibt es auch Schattenseiten. Diese waren, dass mein Couchsurfing in Orlando wirklich schlecht war und ich deshalb in ein Hotel zog, die Hitze war teilweise nicht auszuhalten und die Mückenstiche auf meinem ganzen Körper haben mich so krank gemacht, dass ich viel Zeit nur im Bett verbrachte anstatt draußen die Umgebung zu entdecken.

JULI
Zurück in Deutschland habe ich dann mein Praktikum angefangen. Aber davor habe ich mir noch Heaven´s Basement auf dem Bochum Total angeschaut, was wirklich gerockt hat. Aber, um zum Praktikum zurückzukommen – das bedeutet: 2 Stunden in eine Richtung reisen am Morgen und dann zwei Stunden auch wieder zurück am Abend. Nein, das tut meiner Laune definitiv nicht gut, aber ich hatte nichts anderes gefunden. Außerdem wurde mir in Aussicht gestellt, dass ich fest angestellt werden würde wenn alles gut ginge am Ende meines Praktikums (ja, zu der Zeit war ich dumm genug das zu glauben). Aber da war auch Sommerskispringen in Hinterzarten – anstatt direkt in Hinterzarten zu wohnen, wohnten wir in Titisee-Neustadt, und das war eine wirklich gute Entscheidung, und nicht nur weil wir das Badeparadies quasi vor der Haustür hatten. Es war schrecklich heiß, und um ehrlich zu sein – es war zu heiß, aber trotzdem eine lustige und interessante Zeit. Ich frage mich nur langsam, ob ich es einmal schaffe ein Skisprung-Wochenende zu haben ohne, dass es etwas Seltsames passiert. Ich befürchte, dass dies unmöglich ist.

AUGUST
Es war ein durchschnittlicher Monat, von dem Ausflug in die Niederlande für Heaven´s Basement und Paradise Lost abgesehen. Sie haben auf meinem Festival gespielt und ich bin dort mit zwei anderen Heaven´s Basement Fans hingefahren, daher war die Fahrt recht lustig, davon abgesehen, dass das Auto wirklich ätzend war. Auch hatte ich eine tolle Zeit beim Interview mit Paradise Lost´s Greg, ich denke, dass es eines der besten Interviews war, das ich bisher gemacht habe und das sagt alles! Auch habe ich mir The New Black wieder angeschaut, und zwar auf einem kleinen Festival nach meiner Arbeitszeit wo ich dann direkt im Anschluss hingefahren bin und dann spät am Abend kam ich wieder zurück. Zum Glück hatte ich da ein Auto, ansonsten wäre ich aus diesem Ort nicht mehr rausgekommen…Nun ja, mein Praktikum – anstrengend und ich fing an, auf Grund diverser Dinge etwas unglücklich zu werden…

SEPTEMBER
Ich habe beim Köln Triathlon als freiwilliger Helfer gearbeitet und es hat wirklich Spaß gemacht. Auch habe ich für weitere Volunteer-Tätigkeit Neuigkeiten bekommen – und das war von den Winterspielen in Sochi. Ich wurde als Volunteer angenommen. Ich habe das recht lange geheim gehalten, weil ich es einfach nicht glauben konnte, es erschien so surreal. Viel Zeit musste ich zu Hause verbringen, da ich krank war; ich hatte die Grippe und bin zu früh zurück in die Arbeit, sodass die Grippe wieder zurückkam. Oh und ich musste meinen Urlaub für das Sommerskispringen in Klingenthal absagen, nur um dann herauszufinden, dass das job-bezogene Meeting verschoben wurde. Da ich alles abgesagt hatte, war ich stinksauer. Meinen Geburtstag habe ich mit einem Teil der Familie verbracht, ganz ruhig, nichts Großes. Ich habe es wirklich genossen, da ich selbst geplant hatte nichts zu machen, da ich dieses Jahr nicht wirklich in der Stimmung dazu war.

OCTOBER
Krankschreibungen wurden zu meinem besten Freunden, da mein Körper sich irgendwie nicht erholen wollte, aber ich war egrade so fit, dass ich mit zum Meeting nach München fahren konnte, für das ich ja meinen Urlaub abgesagt hatte. Davon einmal abgesehen war es ein wirklich stressiger was den Job angeht, und ich musste mir eingestehen dass ich eine Lüge am Leben war wenn es darum geht, dass ich nach meinem Praktikum übernommen werden würde, daher musste ich meine Jobsuche nochmal intensivieren und noch mehr Bewerbungen schreiben.
Das war ein Monat den ich gerne aus dem Kalender streichen würde…

NOVEMBER
Nun ja, der November war nicht wirklich glorreich. Ein Kampf um meinen Fotopass und mein Interview für die Alter Bridge Show, weil ich das Konzert fotografieren und Halestorm halt interviewen wollte, dann arbeitslos sein und um Hilfe und Geld kämpfen und…es war ein beschissener Monat um es milde auszudrücken. Es gab noch einiges mehr, was mich runtergezogen hat, Streit, Probleme, aber es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels und in diesem Fall war es das Heaven´s Basment Konzert, zu dem ich gegangen bin – es hat mich wieder aufgebaut und meine Füße zurück auf den Boden gestellt.

DEZEMBER
Ich habe meinen neuen Job begonnen Freude), hatte eine tolle Zeit beim Skispringen in Titisee-Neustadt und habe Weihnachten und werde Neujahr bei meiner Tante verbringen. Es war ein eher organisierter Monat, kaum Höhen und Tiefen, außer ein paar wirklich privaten Dingen, die dich nicht verbreiten will. Vielleicht markiert dieser Monat auch den Start in eine neue Zeit in meinem Leben, wer weiß. Und, auch wichtig, ich habe für mein Russland-Visum meine Sachen eingereicht und mein Visum auch bekommen, daher bin ich fast bereit für die olympischen Winterspiele!

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