09.11.2014 – Laziness & a horror movie (Tampere) // 09.11.2014 – Faulheit & ein Horrorfilm (Tampere)

It is nearly midnight here in Finland, and I am finally finding the right mood to be writing this blog entry listening to some music by Doro. I am feeling like I got a bit of a cold, and I hope I am wrong – or that it at least won´t get (much) worse.

Today it´s been a quite uneventful day, because it wasn´t only a uninviting weather, but also I felt as if a train had run over me during the night. No idea what was wrong, but I got up just at lunchtime and couldn´t really be bothered to do anything but hanging around inside. But hey, it is my vacations, so all that makes me relaxed is the right thing to do.

Anyways, sitting around and listening to music made me realize that I probably don´t feel home in Hamburg because I have never let go of my wish to live in Finland – I am clinging to this country and the thought of it being my home. And it is wrong, because it had been my home in the past but will not be in the close future more likely. I need to let go. Because only then I can feel home in Hamburg, and it´s not gonna be easy, but realizing this has been the first step into the right direction.

Anyways, in the evening I then got my ass up and went to the cinema, to watch the horror movie “Annabelle”. The reviews were pretty split, some said it was literally totally crappy and others liked it quite a bit, so it was like playing with fire. But You gotta task risks at times.

At the cinema, I had to face the fact that Finland is one of those countries where you do not get sweet popcorn at the cinema – but instead salty one that you can spice up with different flavors which is also pretty cool but makes you thirsty as hell.

The movie itself then either still quite creepy or I am simply not used to horror movies anymore and have become thin-skinned. I was sometimes clinging to my juice-bottle and uuuh, it clearly had its moments. Maybe I am just feeling myself too much into the characters involved and it therefore gets more creepy than it is for anyone watching this in a more rational way. At some point it wasn´t exactly logical, and I´d call it even a logic fail, but well. You gotta have those 😉
So overall I really liked the movie, it was good – I cannot fully understand the bad critics, but everyone´s having their very own taste and thus opinion on such things.

Walking home in the dark then was not that pleasant, but also not as bad as I had expected- I am good at shaking thoughts off when it comes to movies and then real life.

Hier in Finnland ist es jetzt fast Mitternacht und ich bin endlich in der richtigen Stimmung um diesen Blog-Eintrag zu verfassen, während ich Musik von Doro höre. Ich habe das Gefühl, dass ich mir eine Erkältung gefangen habe, und hoffe, dass ich falsch liege – oder dass es zumindest nicht schlimm(er) wird.

Heute war ein wirklich unspektakulärer Tag, weil nicht nur das Wetter eklig war, sondern ich mich auch fühlte als wäre ein Zug über meinen Kopf gefahren während meiner Nacht. Keine Ahnung was da los war, aber ich bin erst mittags aufgestanden und konnte mich zu nichts wirklich aufraffen außer drinnen herumzuhängen. Aber hey, es ist mein Urlaub, und alles was mich entspannt ist das Richtige.

Nun ja, herumsitzen und Musik hören – das brachte ich zu der Erkenntnis, dass ich mich vielleicht deshalb in Hamburg nicht zuhause fühle, weil ich meinen Wunsch in Finnland zu leben nie wirklich begraben habe – ich klammere mich an diesem Land und dem Gedanken, dass es mein Zuhause sei, einfach fest. Und das ist falsch, weil es zwar in der Vergangenheit mein Zuhause gewesen ist, aber wohl eher nicht in der nahen Zukunft wieder sein wird. Ich muss loslassen. Weil nur dann kann ich mich in Hamburg zuhause fühlen, das wird nicht einfach, aber dies festzustellen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Abends habe ich meinen Hintern dann hochbekommen und bin ins Kino gegangen um mir den Horrorfilm „Annabelle“ anzuschauen. Die Berichte darüber waren sehr zweigeteilt, mache meinten, dass der Film wirklich schlecht sei, und manchen gefiel er recht gut, daher war es ein Spiel mit dem Feuer. Aber manchmal muss man eben etwas riskieren.

Im Kino musste ich dann feststellen dass Finnland einer dieser Länder ist, in denen man kein süßes Popcorn im Kino bekommt – sondern salziges, welches man dann mit verschiedenen Geschmacksrichtungen selbst würzen kann, was auch echt cool ist, aber es macht unendlich durstig.

Der Film selbst war entweder wirklich gruselig oder ich bin keine Horrorfilme mehr gewöhnt und daher dünnhäutig geworden. Ich habe mich manchmal an meiner Saft-Flasche festgekrallt und uuh, ja es hatte schon gruselige Momente. Vielleicht versetze ich mich zu sehr in die Situation der Protagonisten hinein und deshalb finde ich es so gruseliger als jemand, der es in einer rationaleren Art und Weise schaut. Manchmal war der Film nicht ganz logisch, man könnte es schon als Logik-Versagen betiteln, aber nun ja. Sowas muss halt auch mal sein 😉
Alles in allem fand ich den Film also gut, er hat mir gefallen – ich kann daher die Kritiken nicht wirklich verstehen, aber jeder hat nun mal seinen eigenen Geschmack und daher auch seine eigene Meinung…

Dann im Dunklen nach Hause zu laufen war nicht wirklich angenehm, aber auch nicht so schlimm wie ich erwartet hatte – ich bin gut darin, solche Sachen abzuschütteln wenn es um Filme und das reale Leben geht.

Advertisements
This entry was posted in Finland/Finnland, Travelling/Reisen. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s