Film: Feuchtgebiete

Die 18-jährige Helen Memel verwendet zur Selbstbefriedigung mit Vorliebe Gemüse und glaubt, dass Körperhygiene überbewertet wird. Sie provoziert andere Menschen, indem sie ungeniert äußert, was diese sich nicht einmal in Gedanken ausmalen. Helens Eltern sind geschieden und sie wünscht sich, dass sie wieder zusammenkommen. Doch stellt die Situation eine Belastung für sie dar. Nur bei ihrer Freundin Corinna fühlt sie sich geborgen und bricht mit ihr viele gesellschaftliche Tabus. Bei einer hastig durchgeführten Intimrasur verletzt sich Helen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Der behandelnde Chefarzt Prof. Notz sieht sie als ungewöhnlichen Fall an. Ihre Ausgelassenheit und ihre Aufrichtigkeit fallen im Krankenhaus auf. Helen möchte ihre Eltern an ihrem Krankenbett wieder zusammenführen und tut sich dafür mit ihrem Pfleger Robin zusammen, der sich in sie verliebt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Feuchtgebiete_%28Film%29

Ich muss sagen, dass ich schon die paar Seiten des Buchs, die ich gelesen hatte, richtig schlecht fand – aber der Film als solcher schafft es sogar noch, das zu übertreffen. Dafür erst einmal: Hut ab! Ich hätte das lange Zeit nicht für möglich gehalten, auch wenn viele Leute in meinem Freundeskreis über den Film nur noch den Kopf geschüttelt haben und sich sprachlos gezeigt haben. Ich dachte mir bei Vielen so “ja, ein bisschen überempfindlich” – aber nein, das muss ich jetzt revidieren.

Das “Abbilden” der Sachen macht es noch ekliger und abartiger – obwohl, ich weiß nicht ob das Kopfkino beim lesen nicht noch schlimmer war. Ich bin definitiv nicht prüde, und kann wirklich sehr vieles ab – aber die Storyline, die eben hinter dem Film steht ist schon grenzwertig, und die Verfilmung provoziert mehr als noch das Buch – zumindest für meinen Geschmack. klar, vielleicht soll der Film auch provozieren, nur: wieso? Was ist der Grund, was ist so “wertvoll” an diesem Film, dass eine provokation überhaupt etwas bewirkt?

Anyways, dieser Film besteht aus Dingen, die wirklich keiner sehen will – wieso das Buch so ein Erfolg war, kann ich nicht nachvollziehen, genauso wenig dass daraus ein Film gemacht werden musste. Und noch weniger kann ich verstehen, bzw. will ich verstehen, dass in unserem land scheinbar Geld dafür da ist, solch einen Mist zu verfilmen und von diversen Institutionen unterstützt zu haben. Echt schlimm – sollte man mal besser in Filme investieren, die wirklich etwas bringen und nicht so eine Ansammlung an Bullshit (das ist noch nett ausgedrückt) sind – und dann wundert man sich wirklich, wieso man immer wieder so abwertend hört “Oh, das ist ja eine deutsche Produktion” – nach sowas braucht man sich da wirklich nicht mehr zu fragen, woher eben diese Reputation herkommt. Nicht nur von der Geschichte her ist es unterirdisch, sondern auch die Schnittweise des Films hat noch so einiges an Luft nach oben. Aber das dürfte alles Geschmackssache sein.

Abschlussfrage: Wieso habe ich mir das nur angetan? Aus Neugierde WIE schlecht der Film ist?
Wahrscheinlich…

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