26.04.2015 – Strolling around and fighting the jetlag // Herumlaufen und den Jetlag bekämpfen

So. Basically my first day here in New York again, and that one started early as my jetlag killed my sleep from 2AM on. 2 AM – 4 AM – 7AM – 8.30 AM and then I gave up sleeping and actually got up, and had my breakfast – consisting of an apple and pretzels. Like, the small ones. And this is also gonna be the breakfast for the next few days I suppose, cheap, fills and is easy and doesn´t need a fridge or anything.

Jetlag had really hit me, and after a night of the oddest dreams that one could imagine, I also wasn´t that fit yet – I got up, and really after half an hour of being awake I was all exhausted again but kept going. Packed my camera and went to the subway station to find out that I cannot even go straight to Manhattan at the moment due to construction works. Means: subway, shuttle bus, subway, and another subway. Well thank you! I was totally stressed out when I arrived, but having no plans for the day was a good choice. I was strolling around, snapping a photo here and there, whatever caught my eyes (mostly buildings) and just didn´t use my brain for a while at all – or at least let my thoughts run free and wild and enjoying it that I didn´t need to really concentrate on anything but let it flow. And it really felt good to get rid off some thoughts. It got warmer and really sunny, and I was really sweating in my winter jacket, but better be sweating a bit than freezing the ass off. Especially in the stores it was nicely tempered again. Yes, I did some little shopping, bought a purse/handbag and some nail polish. I had a really hard time to decide on one handbag but I managed to resist. For now. Who knows what is still to come. You never know.

Of course I had been getting lost several times again, but luckily I still had my old map from 2 years back so that I at least wasn´t all screwed – and I learned my way in Manhattan, so it had not been as bad as expected.

After around 6 hours my feet were hurting so badly, that I couldn´t handle it anymore and so I started my “trip” back – at least I already knew which subways to take and where to change and all this. Only when I had the smart idea to stroll around in Brooklyn I was really lost. I had gotten off an earlier stop with the bus shuttle but thought I would easily find my way. Nope, not exactly. I mean, I did find my way but it was not that great anymore. It was more luck than knowing where to go.
Now I am sitting on my bed after a quick shower and have packed and prepared by stuff for the next few days. I am all exhausted, so I am not even interested in dinner anymore. And I really consider going to bed already now at around 7.45PM. Wouldn´t be smart, I know…

I still cannot believe that I am sitting here in Brooklyn again, and that this all is real. That I really am here and that I will be driving upstate New York tomorrow to see Apocalyptica after nearly 3 years finally again. I am so grateful that there are no words that could come close to this – I, myself, would have never been able to pay for the flights. Thank you ❤

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So. Eigentlich ist es der erste Tag wieder hier in New York, und dieser begann damit, dass mein Schlaf dank Jetlag von 2 Uhr an gestört hat. 2 Uhr – 4 Uhr – 7 Uhr – 8.30 Uhr und dann habe ich aufgegeben noch zu versuchen, etwas Schlaf zu finden, und hatte Frühstück – ein Apfel und Brezeln. Also, die kleinen Brezeln. Und das wurde auch mein Frühstück für die nächsten Tage sein, dachte ich, günstig und leicht zu machen stopft gut.
Der Jetlag hat mich wirklich umgehauen, und nach einer Nacht voller seltsamer Träume war ich wirklich nicht fit – ich bin trotzdem aufgestanden und nach einer halben Stunde wach sein war ich wieder so erschöpft, aber habe trotzdem durchgehalten. Ich habe meine Kamera gepackt und bin dann zur Bahnstation nur um herauszufinden dass der Zug nicht bis nach Manhattan durchfährt, dankeschön, Baustelle. Das bedeutete: Bahn, Shuttlebus, Bahn und noch einmal Bahn. Dankeschön! Ich war total gestresst als ich angekommen bin, aber es war wirklich gut dass ich keine wirklichen Pläne für den Tag hatte. Ich bin herumgeschlendert, habe hier und da ein Foto gemacht, was auch immer interessant erschien (meist Gebäude) und habe meinen Kopf einfach mal abgeschaltet. Es wurde immer wärmer und wirklich sonnig und ich habe in meiner Winterjacke geschwitzt, aber besser schwitzen als frieren. Besonders in den Läden stimmte die Temperatur dann. Ja, ich habe ein bisschen eingekauft, habe mir eine kleine Handtasche gekauft und ein bisschen Nagellack. Es war echt schwer mich für eine Handtasche zu entscheiden, aber ich habe es geschafft zu widerstehen. Für den Moment. Wer weiß was noch kommt, das weiß man ja nie.

Natürlich habe ich mich wieder einige Male verlaufen, aber zum Glück hatte ich noch meine Karte von vor zwei Jahren, sodass ich nicht komplett hilflos da stand – und es war nicht so schlimm wie ich erwartet hatte, da ich durchaus gelernt habe meinen Weg zu finden.

Nach knapp sechs Stunden taten mir meine Füße so sehr weh, dass ich es nicht mehr aushalten konnte und deshalb wieder zurückgefahren bin – wenigstens wusste ich schon, welche Bahn ich nehmen und wo ich umsteigen musste und all das. Als ich aber die Idee hatte, einfach ziellos in Brooklyn herumzulaufen, war das keine gute Idee mehr. Ich war eine Haltestelle früher aus dem Bus ausgestiegen und dachte, dass ich meinen Weg ganz einfach finden würde. Aber nein, nicht wirklich. Ich meine, ich habe zurückgefunden aber das war nicht mehr spaßig. Das war mehr Glück als Wissen.

Jetzt sitze ich auf meinem Bett, nachdem ich kurz geduscht habe und meine Sachen für die nächsten Tage gepackt und organisiert habe. Ich bin total erschöpft, ich habe nicht mal mehr Interesse am Abendessen. Und ich überlege wirklich, ob ich nicht schon jetzt, um 19.45 Uhr, ins Bett gehen sollte. Ich weiß, das wäre nicht so intelligent aber…
Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich wieder hier in Brooklyn sitze und all das wirklich passiert. Dass ich wirklich hier bin und dass ich morgen upstate fahren werde um Apocalyptica nach drei Jahren endlich wieder zu sehen. Ich bin so dankbar dafür, dass es keine Worte gibt die das im Ansatz beschreiben könnten – Ich alleine hätte nie für diese Flüge genug Geld zusammenbekommen. Danke ❤

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