30.04.2015 –It is over, let´s go home // 30.04.2015 – Es ist vorbei, lass uns nach hause gehen

So, the concerts were over, there was nothing left anymore than me getting back to Washington DC – by metro. That´s what I had been thinking until I discovered that it seemingly wasn´t running as the trainstation was all locked. At that moment, everything in me freaked out. I was exhausted, feeling sick, the tour had come to an end and I just sat on the sidewalk crying like a baby after 10 minutes of hoping that a cab would come by so I could stop it. My nerves were totally broke, nothing worked anymore.

But I told myself “get up, don´t let this get you”, got up and then a few minutes later actually a cab showed up and then brought me to Washington main station from where my Megabus trip to New York was starting at 5am (what a pity it was not at 6am – you know, Sixx:Am…). The station was all empty, buying something to drink and eat was only possible at vending machines, so pricey you died from shock when just looking at the stuff. Still, I bought a drink and then waited for my bus.

Once it was there, I curled up in the back and fell asleep – at the first stop the bus dude woke me up angry that I couldn´t do this as there was still people boarding the bus who might want to sit there. Right bitches, then get onto the bus at Washington or reserve a seat – first come, first serve. I was really annoyed, but once we started going again, I curled up once again and fell asleep. It was not really comfortable and too bright due to the sunrise, but with such a lack of sleep you can sleep wherever and whenever and it does not matter how.

Time on the bus therefore passed by really fast, and grabbing a subway afterwards went smooth so that I was in Brooklyn at around 11am already – jumping under the shower and into fresh clothes as the first thing to do. Then I went foodshopping and made sandwiches, had some but somehow all of a sudden my appetite was gone. Instead all the memories and the post-concert depression started crushing me. I was curling up in bed, tears running over my face. Until I somewhen just fell asleep, fully exhausted.

When I woke up again, the wifi was still not working so I started blogging (like writing this report her), transferring photos, started packing already a tiny little bit…I felt like being caught in a bubble, where thinking straight really is an ultimate challenge to be honest. All the memories from the past days kept crashing down on me and burying me underneath.

As the internet provider has generally issues at the moment, I enjoy some time without internet even though it sucks that I cannot listen to some of my newly fave songs as I would need to go online for it, but no can do.

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So, die Konzerte waren alle vorbei, es gab nichts mehr und ich musste wieder nach Washington DC zurück – mit der Metro. Das dachte ich zumindest, bin ich feststellen musste, dass diese scheinbar nicht mehr fuhr und die Station komplett abgeriegelt war. In dem Moment brach alles in mir zusammen. Ich war erschöpft, fühlte mich krank, die Tour war vorbei und ich saß einfach nur auf dem Fußgängerweg, heulend – wie ein kleines Baby. Nach 10 Minuten voller Hoffen, dass ein Taxi vorbeikommen würde, sodass ich es anhalten könnte. Meine Nerven waren komplett kaputt, es ging nichts mehr.

Aber ich habe mir selbst gesagt “lass dich nicht unterkriegen”, bin aufgestanden und nach einigen Minuten hat es dann auch geklappt, ich bin eingestiegen und es hat mich auch zum Bahnhof in Washington gebracht, von wo aus ich dann den Megabus nach New York um 5 Uhr genommen habe (schade, dass es nicht 6am aka 6:00 Uhr war – wegen der Band Sixx:A.M., wisst ihr). Der Bahnhof war komplett leer, und sich etwas zu essen und zu trinken zu kaufen ging nur dank der Automaten möglich, so teuer dass man vor Schock fast gestorben ist, wenn man sich das nur angeschaut hat. Aber ich hab mir trotzdem etwas zu trinken gekauft und habe dann auf meinen Bus gewartet.

Als der Bus dann da war, habe ich mich in die letzte Reihe gesetzt, zusammengerollt und bin eingeschlafen – beim ersten Halt wurde ich dann aber vom Fahrer grob aufgeweckt und angeblafft, dass ich das ja nicht machen könne weil ja noch Leute einsteigen würden, und die ja eventuell da sitzen wollen würden, wo ich lag. Klar doch ihr Deppen, dann steigt in Washington ein oder reserviert euch einen Platz – wer zuerst kommt, der malt zuerst. Ich war echt genervt, aber als der Bus dann endlich wieder losfuhr bin ich dann wieder eingeschlafen. Es war nicht wirklich gemütlich und dank Sonnenaufgang viel zu hell, aber mit solch einem Schlafmangel wie dem meinen kann man immer und überall schlafen, egal wie.

Daher ist die Zeit im Bus recht schnell vergangen, und danach bin ich in die Bahn gesprungen, und da das alles ganz glatt ging war ich schon gegen 11 Uhr in Brooklyn – unter die Dusche und neue Kleidung, das waren die ersten Dinge die ich gemacht habe. Danach bin ich schnell etwas Essbares kaufe gegangen und habe mir Sandwiches gemacht, habe ein paar gegessen aber auf einmal war der Appetit weg. Stattdessen kamen alle Erinnerungen zurück und die nach-dem-Konzert-Depression hat mich überfallen. Ich habe mich im Bett zusammen gerollt, mit Tränen in den Augen. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen, total erschöpft.

Als ich wieder aufgewacht bin hat das Internet immer noch nicht funktioniert, daher habe ich angefangen Beiträge für den Blog zu schreiben (wie zum Beispiel diesen hier), habe Fotos von der Speicherkarte auf mein Laptop gezogen, und habe schon ein bisschen angefangen zu packen…ich fühle mich, als wäre ich in so einer Blubber-Blase gefangen, daher ist es eine echte Herausforderung normal zu denken. Im Moment fühlt es sich so an, als kämen irgendwie die letzten Tage auf mich runter, wie ein Regenschauer an Erinnerungen, und begraben mich unter ihnen.

Da der Internetprovider ein paar Probleme hat, werde ich ein bisschen Zeit in Ruhe verbringen, auch wenn es blöd ist, dass ich nicht mehr meine neu liebgewonnenen Songs hören kann, weil ich dafür online gehen müsste…Aber na ja, egal.

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