#projektwasserwoche

Bevor ich mit meinen eigenen Erfahrungen starte, hier mal eine kleine Einleitung, um was es bei “Projekt Wasserwoche” von Gerolsteiner eigentlich geht.

– 7 Tage nur Mineralwasser (Wasser) trinken – 8. bis 14. Juni 2015
– keine Softdrinks, kein schwarzer Tee, kein Kaffee, kein Saft
– Minimum von 2.5 Litern Wasser pro Tag (aka 3 Flaschen Gerolsteiner)
– Das Wasser, 18 Liter, habe ich von Gerolsteiner gestellt bekommen

Über diese Aktion bin ich so ziemlich per Zufall gestolpert, da ich Gerolsteiner auf Facebook geliked habe und somit ihre Beiträge sehe – und genau da kam es auf. Kurz vor Ende der Registrierungszeit, bin ich dann an Board gesprungen und dachte mir “du trinkst eh immer zu wenig, vllt. kann das Ganze ja was daran ändern”. Da aber nur 1000 Teilnehmer ausgelost wurde, habe ich mir keine Hoffnungen gemacht. Und dann: booom. Ich war dabei. Das Wasser wurde mir geliefert als ich nicht zuhause war, daher durfte ich 18 l mit dem Fahrrad von der 1km entfernten Postfiliale irgendwie zu meiner Wohnung schaffen. Das war wohl die erste Herausforderung.

Tag 1

Morgens an der Regio-Halte war es super, was zu trinken zu haben – füllt den Magen und killt das Hungergefühl, bis ich dann auf der Arbeit war. Und dort musste ich an meinem geliebtem Kakao-Automaten vorbei, wo ich morgens mir immer eine Tasse gegönnt habe. Ich stand davor und dachte mir “merkt ja niemand wenn ich die jetzt trinke” – außer mein schlechtes Gewissen. Also habe ich es gelassen, und hatte den ganzen Tag Lust auf Kakao oder zumindest etwas mit Geschmack wie meinen Sodastream Sirup. Vor dem Konzert abends wollte ich nichts mehr trinken, und danach bin ich direkt ins Bett.
Fazit: 2 von 3 Flaschen

Tag 2

Müde und erschöpft aus dem Bett. Erster Gedanke: Jetzt ein Energy Drink, eine Cola oder schwarzer Tee. Stopp! Steht alles auf der “nein”-Liste für diese Woche. Wäre zu schön gewesen. Das Trinken ging besser, und dank Badminton am Abend hatte ich dann auch richtig schön Durst und habe gut getrunken. Aber irgendwie habe ich mich noch nicht so wirklich dran gewöhnt…
Fazit: 3.5 von 3 Flaschen

Tag 3

Grumpy Cat in Menschenform. Es nervt. Ich will meinen Kakao oder einfach was anderes als das hier alles. Davon abgesehen: bald kann man meinen Arbeitsplatz auf die Toilette verlegen, so viel wie ich dahin renne und wieder zurück dank des vielen Trinkens…es macht mich wahnsinnig. Man gewöhnt sich zwar irgendwie daran, aber…es gibt so Tage, wo es einfach ein Kampf ist. Und heute war so einer. Darf ich jetzt meine Fanta haben? Nein? Grrrrrr.
Fazit: 3 von 3 Flaschen

Tag 4

Früh raus und ab in den Fitnessraum der Firma – nach der einen Stunde Sport war dann auch die erste Flasche schon weg. Und genau so rasant ging es weiter – die warmen Temperaturen haben mich einfach geschafft, sodass ich noch mehr Wasser getrunken habe als normalerweise – und das ohne nennenswerte Probleme, oh Wunder.
Fazit: 4.5 von 3 Flaschen

Tag 5

Früh morgens, ein leerer Fitnessraum – und meine Gerolsteiner Flasche und ich. Flasche 1 war wieder danach weg, und ich dachte mir, dass das sicherlich so gut weitergehen würde. Pustekuchen. Das Trinken nervte mich wieder, und irgendwie wollte es nicht wirklich rundlaufen auf der Arbeit. Ich wurde immer genervter, und habs irgendwann sein lassen. Nach einem Shopping-Trip zum DM dann, als ich wieder zuhause war, stürzte ich mich regelrecht auf´s Wasser. Trink-Attacke..
Fazit: 4.5 von 3 Flaschen

Tag 6

Das Projekt nähert sich dem Ende und das jetzt, wo es anfängt gut zu laufen – das Wetter hilft da natürlich gut mit, wenn man bei jeder Fingerbewegung schwitzt als gäbe es kein Morgen mehr, dann ist auch der Durst nicht mehr weit entfernt. Ich habe das Sprudelwasser schön gekühlt und immer aus dem Kühlschrank getrunken, ansonsten wäre es ein hoffnungsloser Fall gewesen – warmes oder lauwarmes Mineralwasser ist einfach eklig – das war schon im Büro schlimm genug…
Fazit: 4 von 3 Flaschen.

Tag 7

Ich weiß nicht, in wiefern ich am letzten Tag versagt habe oder nicht – kurz vor Mitternacht ging es dann nicht mehr, ich brauchte eine Cola um nach dem Konzert in den Niederlanden nicht umzukippen oder einzuschlafen.Hätte natürlich Koffein-tabletten nehmen können, aber irgendwie will ich das nicht. Bis auf diesen Aussetzer ging es, auch wenn ich Flaschen-weise einfach viel zu wenig getrunken habe, was ich am Ende des Tages auch bitter zu spüren bekam.
Fazit: ca. 1.5 von 3 Flaschen

FAZIT

Schwierig, ein Fazit…Anfangs war es Hölle so viel zu trinken, weil ich es nicht mehr gewöhnt war – was ein echter Schocker ist, weil mir aufgefallen ist, wie wenig ich eigentlich trinke. Das kann echt nicht gesund sein – daher werde ich wirklich in Zukunft mehr darauf achten, dass ich besonders im Büro mehr bzw. genug trinke, auch wenn das weiterhin ein Kampf sein wird.

Für mich war ein großes Problem, dass mein Körper irgendwie Hungerattacken auf Süßes mir wie einen Steinbrocken in den Weg geworfen hat – scheinbar dadurch, dass er es gewöhnt war, durch z.B. den Sodastream Sirup ein bisschen Zucker und Süße so zu erhalten.

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich nur Wasser getrunken habe, aber meine Fingernägel sind in der Zeit echt gewachsen – und sie sind viel härter, ohne mein wirkliches zutun. Seltsam. Vielleicht Zufall, aber vielleicht hängt es auch zusammen, das kann ich gerade schlecht sagen.

Viele, die das Projekt hatten, haben sich vorgenommen abzunehmen oder mehr Sport zu machen – ich habe mein normales Sportpensum beigehalten, und auch meine in der Woche noch ungesunde Essweise, aber letztere werde ich jetzt eh wieder umstellen. Von daher ist auf der Seite nicht wirklich etwas passiert, ausser dass ich nicht mehr mit knallrotem Kopf aus dem Fitnessraum raus bin sondern schön hydriert und normal aussehend.

Daher: bei mir wird es in einer Art und Weise mit dem Projekt weitergehen, wenn aber auch definitiv nicht so streng wie in dieser Woche – es hat halt irgendwie Spaß gemacht!

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