Goodbye – and a new start // Auf Wiedersehen – und ein neuer Beginn

So, on Friday 13th I had my last day at the office – well, at that particular office, as it was my last day as a Community Manager.

When I moved to Hamburg for this job, it was my first real and settled job – before I did internships and freelancing, so it was a change – to positive, at least for a longer time. I had been dealing with communities and such already before, but forgot about the fact that this was different – players of free to play (pay to win) games do have a different approach of how the community is used and how people communicate. And this was something that really shocked me – the way how they were not only communicating amongst each other, but also how they were writing to me.

During those 1 year and 7 months I probably have been insulted and bitched at more than in my whole life all together before having started this job. And I clearly do not mean my co-workers, simply the players that “paid my job”. At times I was really stating, when asked what my job was, that I was paid to be “insulted and bitched at for 8 hours a day and 5 days a week” – the longer I did this job, the more I realized that this was not my world, especially because I felt like it was impossible for me to understand why smaller issues made players go crazy. I saw it more from a company point of view, and that´s something what of course players did not like. It´s been a downward spin, being insulted by players got me frustrated, made me feel terrible and angry and then it became harder and harder to understand players, which then made them angry…you get the point, I suppose.

Job-wise, you guessed it already, I am happy that I can now start from new, even if I start as a trainee again – being lower even than a junior. But I don´t care, it is a new start with a lot of learning and everything, and I am so looking forward to this, to finally learn again, to discover things, to see things from a totally different point of view.

But yet, I am not sure if I will miss the community – partially I am sure I will, because amongst all angry players, there were many nice guys and girls with whom I shared quite some laughs and nice times.

Last but not least – my colleagues. The bunch of crazy people that is sticking together so amazingly, because it´s what keeps you going through bad times, and makes you fly high during good times. It´s gonna be weird to not see those people anymore, well, not every day anymore. Weird to be on the dark side of the force, as players would probably call it and I know it´ll be a challenge also how to handle things…but in the end I´ll be popping by here and there, I think. The company might be growing big, but it´s still small in the end.

The goodbye on Friday was tougher for me than I had expected – I really had to watch out not to start crying, because…it is quite a step. And somehow…I don´t know, it is rather hard to really explain how I felt, I just know that it was a really tough moment for me. A last day with my department, a last day with my gaming team…even though I´ll be on the same floor as my “old” gaming team it still will be weird. Ah well, my life is weird, so no surprise there I guess ^^

Therefore: Monday can come, I want my new adventure to start!

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So, am Freitag den 13. hatte ich meinen letzten tag im Büro – na ja, zumindest in diesem Büro, weil es mein letzter Tag als Community Manager war.

Als ich nach Hamburg gezogen bin (für diesen Job), war es mein erster fester Job – davor habe ich Praktika gemacht und freiberuflich gearbeitet, daher war es eine Veränderung – zum Positiven, zumindest für eine längere Zeit. Ich hatte schon mit Communities gearbeitet, aber hatte vergessen dass free to play (pay to win) Spiele eine andere Welt sind, wenn es darum geht wie man miteinander umgeht und wie man die Community nutzt. Und genau das war etwas, das mich geschockt hat – die Art und Weise wie sie nicht nur untereinander kommunizieren, sondern auch mit mir.

Während diesem 1 Jahr und 7 Monaten wurde ich wohl mehr beleidigt und angemotzt als in meinem ganzen Leben zusammen, bevor ich diesen Job begonnen hatte. Und ich meine wirklich nicht meine Kollegen, nur die Spieler die meinen “Job bezahlt haben”. Manchmal habe ich gesagt, wenn ich gefragt wurde was denn so mein Job sei, dass ich dafür bezahlt werden würde mich 8 Stunden am Tag beleidigen zu lassen, 5 Tage die Woche – und je länger ich den Job machte, desto mehr habe ich bemerkt dass es nicht meine Welt ist, besonders weil ich das Gefühl hatte, dass es für mich unmöglich war zu verstehen, wieso kleinere Dinge die Spieler verrückt gemacht haben. Ich habe es mehr von der Firmen-Perspektive gesehen, und das war natürlich etwas, was die Spieler nicht so toll fanden. Es war eine Spirale nach unten, ich wurde von Spielern beleidigt und wurde genervter und frustrierter und das führte dazu, dass ich die Spieler weniger verstehen konnte, was sie dann wiederum verärgert hat…ihr versteht wohl, worauf ich hinaus will.

Was den Job angeht, das werdet ihr bereits erraten haben, bin ich froh dass ich jetzt einen Neuanfang machen kann, auch wenn ich da erst als Trainee starte – sogar noch niedriger als in einer Junior-Position. Aber mir ist das egak, es ist ein neuer Beginn mit viel lernen und allem, und ich freue mich da wirklich darauf, endlich wieder lernen, neue Dinge zu entdecken, Sachen mal aus einer komplett anderen Perspektive sehen…

Aber ich bin mir nicht sicher ob ich die Community vermissen werde – teilweise bin ich mir sicher, dass es so sein wird, aber neben all den wütenden Spielern gab es auch Jungs und Mädels die wirklich nett waren und mit denen ich lachen konnte.

Zuletzt, aber nicht weniger wichtig – meine Kollegen. Eine Ansammlung and verrückten Leuten, die einfach fett zusammenhalten. Und das ist etwas was einem durch die schlechten Zeiten bringt, und einem Höhenflüge gibt, wenn es gut läuft. Es wird seltsam sein diese Leute nicht mehr zu sehen, okay, nicht jeden tag zu sehen. Seltsam, auf der dunklen Seite der Macht zu sein, wie die Spieler es wohl betiteln würden und ich weiß, dass es durchaus eine Herausforderung sein wird, das alles zu handhaben…aber am ende werde ich hier und da mal vorbeischauen, denke ich. Die Firma mag groß werden, aber am Ende ist es doch eine kleine Welt.

Der Abschied am Freitag ist mir schwerer gefallen als erwartet – ich musste echt Tränen verdrücken, weil…es ist schon irgendwie ein großer Schritt. Und irgendwie…ich weiß nicht, es ist recht hart zu erklären wie ich mich gefühlt habe, ich weiß nur, dass es ein echt schwerer Moment für mich war. Ein letzter Tag mit meiner Abteilung, ein letzter Tag mit dem Entwicklungsteam…auch wenn ich auf der gleichen Etage wie mein “altes” Entwicklungsteam sein werde wird es dennoch seltsam sein. Na ja, mein Leben ist seltsam, daher ist das keine Überraschung 😉

Daher: Montag kann kommen, ich will, dass mein neues Abenteuer beginnt!

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