Tschüss 2015 – Ein Rückblick

Seit ich diesen Blog angefangen habe, gab es jedes Jahr einen Rückblick – und genau so wird auch dieses Jahr zu Ende gehen. Es war ein verrücktes Jahr, mit vielen Höhen und Tiefen und Achterbahn-Überschlägen und und und…und vielem Privaten, was hier nicht seinen Platz finden wird, weil es einfach zu privat ist…

Januar

  • Beginn meines Projektmanagementkurses
    Man war das eine harte Zeit die da uf mich zu kam, und Unterricht einmal die Woche war definitiv genug – besonders wenn man Perfektionist ist und immer die Beste sein will
  • Fußballspiel im Stadion – Hamburg vs. Köln
    Was kann ich sagen: es war kalt, aber ich war überrascht wie gut alles mitsamt Extra-Bussen gehandhabt wird – ich kenne da viel Schlimmeres. Und es war toll, ein Spiel mal wieder live zu sehen.
  • Tiefkühltruhe gekauft
    Endlich kann ich vorkochen, alles portionieren und dann einfrieren – einfach perfekt wenn man nicht kochen will, aber auch kein fast Food essen will… 


Februar

  • Habe ein Paket von Schaebens gewonnen – ein Himmel für einen Masken-Liebhaber
    …und meiner Haut hat es auch gefallen, und mir auch. Es war schön mal Masken auszuprobieren, die ich mir so wohl nicht gekauft hätte – und einige davon werde ich auch nicht kaufen, aber trotzdem – ich habe ja alles gewonnen!
  • Firmen-Fitnessraum wurde eröffnet
    …was für mich bedeutet: kostenlos und nahe an der Arbeit dran und das wiederum bedeutet – mehr Motivation auch wirklich hinzugehen, auch wenn die Ausstattung nicht wirklich gut ist
  • Das erste Mal ein Baby fotografiert
    …ich und Menschen fotografieren? Und dann auch noch ein Baby? Garantiert nicht, das habe ich immer gesagt, bis meine Freundin mich gefragt hat, ob ich es machen würde – und das habe ich dann auch, und es hat echt Spaß gemacht und die Fotos sind schon echt süß!


März

  • Von befristetem Vertrag zu unbefristet
    Bedeutet: mehr Sicherheit, und ich weiß, dass ich für längere Zeit in Hamburg bleiben werde ^^
  • Finland Urlaub und Arbeit auf den Lahti Ski Games
    Ich sollte als Fotografin arbeiten, bei den Lahti Ski Games – stattdessen habe ich hier und da geholfen, und habe es genossen Skispringen zu sehen, und das auch von oben auf dem Skisprung-Turm…
  • Meine Kamera wurde in Finnland gestohlen
    …und ich musste mir eine neue kaufen, und habe die Lektion gelernt und mir für meine neue Kamera eine Diebstahl-Versicherung zugelegt. Es war ein bitterer Verlust, weil ich die Kamera geliebt habe, aber jetzt habe ich eine sogar bessere…


April

  • Apocalyptica und Sixx:A.M. in den USA – Albany – New York – Philadelphia – Silver Spring
    Der wohl verrückteste Ausflug den ich bisher in meinem Leben gemacht habe, und neben dem Wiedersehen mit den Apocalyptica Jungs, wurde ich wie Freunde und Familie von ihrem Tourmanager behandelt. Auch habe ich viele tolle Fans kennengelernt, und auch Sixx:A.M. (tolle Type, von Nikki Sicc abgesehen – keine Wertschätzung hier).


Mai

  • Brot backen
    Ich habe damit begonnen, mein eigenes Brot zu backen, weil es einfach besser schmeckt und auch echt nicht schwer ist – perfekt würde ich sagen 


Juni

  • Judas Priest Konzerte- Hamburg und Utrecht
    Erste Reihe, es gibt nichts besseres, und weil einmal einfach nicht reicht, bin ich auch noch nach Utrecht gefahren – ganz einfach weil die Halle vergleichbar klein und intim war. Und es war so verdammt toll so nah an der Bühne zu sein!
  • Fototour auf dem Ohlsdorfer Friedhof
    Ich hatte immer ein Problem damit, auf Friedhöfen zu fotografieren, aber da es dort eher wie ein Park ist, macht es wirklich Spaß – und es gibt tolle Motive!
  • Projektmanagement Kurs beendet
    Und ich habe ihn mit tollen Noten abgeschlossen – perfekt!
  • Projekt Wasser Woche – eine Woche lang nur Wasser trinken, gesponsored von Gerolsteiner
    …und ich habe darüber gebloggt. Es hat sich wirklich gut angefühlt, weil ich gemerkt habe dass ich sonst nicht genug trinke, besonders wenn es auf der Arbeit stressig ist, vergesse ich das mal gut und gerne…


Juli

  • Unfall auf der City Slide Hamburg, Krankenhausaufenthalt und monatelange Schmerzen und Probleme
    Die Angst davor, dass ich vielleicht meine Wirbelsäule verletzt hätte und sich einfach alles in meinem Leben ändern würde war einfach grausam, ich hatte noch nie eine solche Panik; und ich war froh, dass ich viel Unterstützung hatte da wieder mit einem Lächeln rauszugehen
  • Wochenend-Urlaub in Stralsund
    …um mich von meinem Unfall zu erholen, um den Kopf abzuschalten und um wirklich entspannen zu können, damit ich wieder auf die Beine komme – und ich habe die Zeit gut genutzt, war schwimmen bin viel herumgelaufen, habe ein paar Fotos gemacht…
  • Beginn des PinkBox Abos (für Beauty Sachen)
    …das ich dann später wieder gekündigt habe, weil die Sachen in der Box dann doch nicht so toll waren wie ich erhofft hatte – aber es hat mir einiges an schöner Kosmetik beschert


August

  • Die erste Show nach meiner Verletzung fotografiert
    Und dann eine Show, die wirklich gefährlich war, die Security hatten alle Hände voll damit zu tun, dass ich nicht ausversehen von einem Mikrofon-Kabel stranguliert werde – aber wenigstens war ich alleine im Fotopit ^^ 


September

  • Metal Hammer Awards in Berlin dank der VIP-Tickets von Alles-Vegetarisch.de
    Ein toller Ausflug mit einem Kollegen damals, hin und zurück ohne eine Nacht wo zu schlafen – es ist einfach am billigsten, und der Abend war echt lustig!
  • Habe mit Weight Watchers angefangen
    Und das mit einem großen Ziel: innerhalb der nächsten 2 Jahre will ich insgesamt 25kg abnehmen… 


Oktober

  • Europa Tour von Apocalyptica (Hamburg – Bielefeld – Köln – Brüssel)
    Eine tolle 2 Stunden lange Show, neue und bekannte Leute treffen, herumreisen und teilweise auch endlich mal was von den Orten sehen, in denen ich bin (Brüssel), einem Fan ein Ticket schenken weil ich dank Gästeliste eins übrig hatte – es war eine tolle Zeit
  • 3 neue Gerolsteiner Erfrischungsgetränke gewonnen
    …die meisten waren nicht wirklich meins, leider. Aber Sachen zu gewinnen ist trotzdem einfach toll ^^ 


November

  • Beginn meines neuen Jobs
    …was eine gute Entscheidung war, die neue Herausforderung ist wirklich gut und mir machen meine Aufgaben echt Spaß
  • Keine Olympischen Spiele in Hamburg
    …und ich habe natürlich auch dagegen gestimmt und bin erleichtert, dass der Volksentscheid diese Pläne alle zerstört hat…


Dezember

  • Pole Dancing ausprobiert und es geliebt!
    …ich habe es also geschafft meine Angst davor, “nur die Fette” zu sein, beiseite zu schieben und habe es ausprobiert und es hat echt Spaß gemacht – daher werde ich meinen ersten Kurs im Januar beginnen (für zwei Monate, und danach sehen wir weiter)
  • Brigitte Beauty Box dank eines Adventkalenders gewonnen
    …und ich bin echt froh darpber – nicht nur weil ich etwas gewonnen habe, sondern auch über den Inhalt, denn da geht es nicht nur um Beauty, sondern auch ein bisschen um Lebensmittel.
  • Tablet gekauft
    Endlich habe ich ein Tablet und muss jetzt auf Reisen nicht mehr immer mein schweres Laptop mit mir herumtragen – dank der Amazon Sale Week habe ich es mir gekauft und ich könnte nicht glücklicher sein
  • Weihnachten zuhause in Köln
    Es ist immer gut zurück zu sein und Zeit mit der Familie zu verbringen
  •  FitBit Flex gekauft
    …um meine Aktivitäten aufzuzeichnen, und um herauszufinden ob ich mich genug bewege oder ob ich aktiver sein und mehr spazieren gehen muss
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Bye bye 2015 – a flashback

As I have done all past years since I opened this blog, there will also be a flashback this year. It´s been a crazy year, many ups, many downs, roller coaster loops and and and…and a lot of very private stuff that would actually need to go in there, but it´s simply too private so it will stay in the back of my mind.

 

January

  • Started my project management evening course
    And man that was a tough time, that once a week was clearly enough – especially when you wanna make it perfect and always be on top of it
  • Soccer match at the stadium – Hamburg vs Cologne
    And what can I say: it was cold, but I was surprised how easy it was to get there and how well extra busses and such are handled – I am used to much worse. And it was great to see a live match again!
  • Bought my big amazing fridge
    Finally I can pre-cook it all, and then put it in portions and freeze it – amazing if you are too lazy to cook but still don´t want to have fast food 


February

  • Won some prizes sponsored by Schaebens – heaven for someone who loves facial masks
    …and my skin loved it, and so did I. It was great to actually get to check out some of their facial masks which I normally would have not bought – and some of them I will not be buying again, but still, I won all of it!
  • Gym at my company was opened
    …which means for me: gym for free, and close to work – means: more motivation to actually get going, even though the equipment is not really fully satisfying
  • First time photographing a baby (from a good friend)
    …me and photographing people? And then even a baby? Hell no, that´s what I kept saying for ages, until my friend asked me if I could do it – and so I did, and it was loads of fun and the photos are really cute! 


March

  • Got rid off my temporary contract and switched to an open end contract
    Means: more security, and I know I will be staying in Hamburg for a longer time ^^
  • Finland vacation and work at Lahti Ski Games
    I was supposed to be working as a photographer at Lahti Ski Games – instead did some things here and there, and enjoy being able to watch ski jumping from the top of the hill and all these perks…
  • My camera was stolen in Finland
    …and I had to buy a new one, and learned the lesson to have a theft insurance for my new camera. It was a bitter loss, because I loved my camera, but now I have an even better one… 


April

  • Apocalyptica and Sixx:A.M. in the US – Albany – New York – Philadelphia –  Silver Spring
    The craziest trip I have ever done in my life so far, and besides finally meeting the Apocalyptica guys again, I was treated like friends and family thanks to their tour manager. Also I met many great fans, and also Sixx:A.M (they are great guys, except for Nikki Sixx – no appreciation here). 


May

  • Baking bread
    I started baking my own bread, because it simply tastes better and it´s not really hard either – perfect match I´d say 


June

  • Judas Priest shows – Hamburg and Utrecht
    Frontrow for the win, and because once wasn´t enough, I added the Utrecht show on top – simply because the venue was comparably small and intimate. And fucking hell it was great to be so close to the stage!
  • Photo tour at cemetery Ohlsdorf
    I always had a problem with going to cemeteries for photographing, but as this one is more like a park, it is always a pleasure – and great motives aswell!
  • Finished my project management evening course
    And I did that with amazing grades – strike!
  • Projekt Wasser Woche – drinking only water for a week, sponsored by Gerolsteiner
    …and blogging about it. And it felt really good, because I realized I do not drink enough, especially during stressful days at work I tend to forget about it… 


July

  • Accident at City Slide Hamburg, making me go to hospital and giving me pain and problems for many following months
    The fear of maybe having injured my spine and having my life changed was terrible and I never had such a panic before; and I was glad I had the support I needed to get over it all
  • Weekend trip to Stralsund
    …to recover from my accident, to turn off the mind and to be able to actually relax in order to get better – and I spent the time well, swimming, walking around, snapping some photos…
  • Started the PinkBox (a surprise box with beauty products) abonnement
    …which I cancelled later on, because the content of the boxes was not amazing as I had hoped beforehand – but it brought me many different new cosmetics 


August

  • Photographing first show after my accident in July
    And then one, that made it really dangerous to be in the photopit – the security had quite some work to keep me from being strangled. But at least I was the only one in the pit back then^^ 


September

  • Metal Hammer Awards in Berlin thanks to having won tickets from Alles-Vegetarisch.de
    A fun trip with a colleague back then, travelling back and forth without a night in a hotel or anything – because it´s been the cheapest way, and the evening was clearly fun!
  • Started WeightWatchers
    With quite a goal: 25kg I wanna lose, over the next 2 years… 


October

  • European Tour of Apocalyptica (Hamburg – Bielefeld – Cologne – Brussels)
    An amazing 2hour show, meeting new and old people and travelling a lot – and partially even seeing something of the cities I was in (Brussels), giving a fan a ticket as a gift because I had a spare one due to my guestlist – it was a great tour for me
  • Won three new Gerolsteiner refreshing drinks
    …but most of them were not really convincing, unfortunately. But I enjoy winning stuff nevertheless ^^ 


November

  • Start of my new job
    …which was a good decision, because I enjoy the new challenges and tasks a lot
  • No olympics games in Hamburg
    …and I clearly voted for a “no” – many reasons, I will not be listing all of those, but I am relieved, a lot. 


December

  • Tried pole dancing and loved it!
    …so I overcame my fear of “being just the fat girl” and tried it out and loved it – therefore, I will be starting the pole dancing course in January (first two months, and then maybe later on I´d continue)
  • Won a Brigitte Beauty Box thanks to an online advent calendar
    …and I am really happy about it – not just because I´ve won something, but also about the content, as it is a really nice mixture of beauty things but also food related items
  • Bought a tablet
    Finally I have a tablet so that I can now travel without needing to carry my big and fat laptop around all the time – thanks to Amazon Sale Week I got to buy it and I couldn´t be happier with it
  • Christmas at home in Cologne
    Always good to be back and see the family!
  • Bought  a FitBit Flex
    …to track my activities better, and to really figure out if I am moving my butt enough or if I need to get more active and walk more!

Helrocks.com : Sixx:A.M. / Apocalyptica / Vamps – Philadelphia (April 2015)

Everyone always knew that I was crazy- crazy about music and especially live music, but still I looked into surprised faces when I started my trip in order to see Vamps, Apocalyptica and Sixx:A.M. on their American Modern Vintage tour.

On this sunny day, the queue in front of the Electric Factory in Philadelphia was rather long already, and you were able to see familiar faces all along if you had been attending any earlier gigs of this tour. It´s a big family, this is at least how it all felt like when enjoying the sun and having good chats before the doors opened…

READ MORE:

http://www.helrocks.com/articles/sixx-a-m-apocalyptica-vamps/

Photos/Fotos: Apocalyptica

ALBANY / CLIFTON PARK

More/Mehr:
https://carinaullmannphotography1.wordpress.com/2015/05/04/apocalyptica-26-04-2015-upstate-concert-hall-clifton-park-usa/

PHILADELPHIA

More/Mehr:
https://carinaullmannphotography1.wordpress.com/2015/05/07/apocalyptica-28-04-2015-electric-factory-philadelphia-usa/

SILVER SPRING

More/Mehr:
https://carinaullmannphotography1.wordpress.com/2015/05/10/apocalyptica-29-04-2015-fillmore-silver-spring-usa/

02.05.2015 – Bye bye US madness, hello Germany // 02.05.2015 – Tschüss verrückte USA Zeit, hallo Deutschland

My flight from Newark (or should I say : hole in nothingness far away from everything?) just left in the afternoon so in the morning and time until lunchtime I had the chance to finish packing and relaxing a bit. I still felt really drained, and the path to actually get to Newark airport was a bumpy road, and I was sweated and all nerve killed when I arrived there with all of my luggage. At least I was able to be all relaxed going through check-in and security checks, as I was at the airport far too early again.

The free but limited wifi that was partially available at the airport sucked pretty much, so I was literally trying all unlocked networks, with a bit of success. At least for a bit of time I was able to surf the internet, always with music on my ears of course. I just had to keep going, falling asleep was no option, so I went to get an energy drink and some food – 10 dollars are gone. The prices at that airport are hilarious, I always thought that JFK airport was expensive, but this…

I was happy when I was finally able to board the plane, snuggle up with blanket and pillow, sitting on my window seat and with music on my ears. I was napping a bit and then randomly skipped through some of the movies, but my mood was becoming crappier by the second. I turned on my iPod and instead listened to music from there to fall asleep – most of the time I was somewhere in between sleeping and being awake, in that weird state of mind.

The food was better than on the way to Newark, but still: full of lactose, so I felt rather stomach sick even though I was taking my lactose pills. As I had left Newark in the afternoon, I arrived in Hamburg at the very early morning – and getting home was a struggle since on a Sunday, public transport is not that amazing. And I was really exhausted when I got home – but energy drink helps, and an ordered pizza does too. So later on I was unpacking, editing photos, and also doing laundry…I was really productive but fell into my bed in the evening.

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Mein Flug von Newark aus (oder sollte ich sagen: Loch im Mitten von nichts und weit weg von allem anderen?) ging erst am Nachmittag, daher hatte ich morgens und mittags noch die Change zu Ende zu packen und etwas zu entspannen. Ich war immer noch total kaputt, und erst einmal nach Newark zu kommen war durchaus ein Kampf, ich war durchgeschwitzt und total am Ende als ich dann mit all meinem Gepäck am Flughafen ankam. Wenigstens war ich so früh dran, dass ich Check-in und Sicherheitskontrollen total entspannt angehen konnte.

Das kostenlose aber limitierte Internet, das man teilweise nutzen konnte, war echt schlecht, daher habe ich alle nicht verschlüsselten Netzwerke ausprobiert, mit ein bisschen Erfolg. Wenigstens für ein kleines bisschen Zeit konnte ich das Internet nutzen, immer mit Musik auf den Ohren natürlich. Ich musste einfach wach bleiben, ich durfte noch nicht einschlafen, daher habe ich mir einen Energy Drink und etwas zu essen gekauft – 10 Dollar waren weg. Die Preise am Flughafen sind verrückt, und ich dachte, dass es am JFK Flughafen teuer gewesen wäre, aber das…

Ich war froh, als ich dann endlich an Bord des Flugzeugs gehen konnte, dann habe ich mich mit Kissen und Decke auf meinen Fenstersitz gekuschelt, mit Musik auf den Ohren. Ich habe ein bisschen gedöst, und dann habe ich ein bisschen durch die Filme geschaut, die angeboten wurden, aber meine Laune wurde einfach immer schlechter. Ich habe meinen iPod angemacht und stattdessen Musik angehört, um wieder einzuschlafen – die meiste Zeit war ich in diesem Zustand zwischen Dösen und wach sein, total seltsam.

Das Essen war besser als auf dem Weg nach Newark, aber trotzdem: voller Laktose, daher war mir doch eher flau im Magen, auch wenn ich meine Laktose-Tabletten genommen hatte. Dadurch, dass ich Newark am Nachmittag verlassen hatte, kam ich in Hamburg dann früh morgens an – und an einem Sonntagmorgen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen war da auch nicht ganz so toll. Als ich dann endlich wieder in meinen vier Wänden war, war ich total erschöpft – aber der Energy Drink und die bestellte Pizza haben mir wieder auf die Beine geholfen. Später habe ich dann noch ausgepackt, Fotos bearbeitet, Wäschegewaschen…ich war echt produktiv, bin abends dann aber wirklich klinisch tot ins Bett gefallen.

01.05.2015 – Sleep. Just…sleep… // 01.05.2015 – Schlafen. Nur…schlafen…

It´s been a really boring day to be fully honest. I had been sleeping really long into the day, and I was interested only in eating (aka catching up with not having eaten enough the past days) and sleeping. I really spent most of the day in bed, I felt stomach sick and as if I had caught a fever and flu, and my whole body was on strike.

Am I getting too old for this? I got no idea, but all I know is that I had to cancel a meeting with a friend because I was so weak and exhausted, and that´s pretty frustrating as I was really looking forward to finally meeting her in person and not just over the internet.

In the late afternoon I started packing my suitcase, because my flight is leaving tomorrow and I really needed to get it done – okay, 10min packing, half an hour of napping. And so on – the weather was quite nice but I couldn´t get any power to go much outside. My sleep was full of weird dreams, a mixture of my memories of the past days and some random creepy things. Confusing and clearly not relaxing at all.

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Es war ein wirklich langweiliger Tag um ehrlich zu sein. Ich habe sehr lange geschlafen, und meine eigenen Interessen waren nur Essen (nachholen, was ich in den letzten Tagen nicht gegessen hatte) und schlafen. Ich habe wirklich die meiste Zeit des Tages im Bett verbracht, mir war übel und ich fühlte mich, als wenn ich Fieber bekäme und Grippe hätte – mein kompletter Körper hat gestreikt.

Werde ich zu alt für all das? Keine Ahnung, aber alles was ich weiß ist, dass ich mein Treffen mit einer Freundin absagen musste, weil ich mich so schwach und erschöpft gefühlt habe, und das ist echt frustrierend weil ich mich echt darauf gefreut hatte, sie endlich in Persona zu treffen und nicht nur über´s Internet.

Am späten Nachmittag habe ich angefangen zu packen, zumindest ein bisschen, weil mein Flug ja morgen geht und ich es einfach machen musste – okay, 10 Minuten packen, danach eine halbe Stunde schlafen – und so weiter. Das Wetter war recht nett, aber ich konnte einfach nicht die Kraft zusammenbekommen um nach draußen zu gehen. Mein Schlaf war voller seltsamer Träume, eine Mischung aus den Erinnerungen der letzen Tage mit total gruseligen Sachen. Verwirrend und definitiv nicht erholsam.

30.04.2015 –It is over, let´s go home // 30.04.2015 – Es ist vorbei, lass uns nach hause gehen

So, the concerts were over, there was nothing left anymore than me getting back to Washington DC – by metro. That´s what I had been thinking until I discovered that it seemingly wasn´t running as the trainstation was all locked. At that moment, everything in me freaked out. I was exhausted, feeling sick, the tour had come to an end and I just sat on the sidewalk crying like a baby after 10 minutes of hoping that a cab would come by so I could stop it. My nerves were totally broke, nothing worked anymore.

But I told myself “get up, don´t let this get you”, got up and then a few minutes later actually a cab showed up and then brought me to Washington main station from where my Megabus trip to New York was starting at 5am (what a pity it was not at 6am – you know, Sixx:Am…). The station was all empty, buying something to drink and eat was only possible at vending machines, so pricey you died from shock when just looking at the stuff. Still, I bought a drink and then waited for my bus.

Once it was there, I curled up in the back and fell asleep – at the first stop the bus dude woke me up angry that I couldn´t do this as there was still people boarding the bus who might want to sit there. Right bitches, then get onto the bus at Washington or reserve a seat – first come, first serve. I was really annoyed, but once we started going again, I curled up once again and fell asleep. It was not really comfortable and too bright due to the sunrise, but with such a lack of sleep you can sleep wherever and whenever and it does not matter how.

Time on the bus therefore passed by really fast, and grabbing a subway afterwards went smooth so that I was in Brooklyn at around 11am already – jumping under the shower and into fresh clothes as the first thing to do. Then I went foodshopping and made sandwiches, had some but somehow all of a sudden my appetite was gone. Instead all the memories and the post-concert depression started crushing me. I was curling up in bed, tears running over my face. Until I somewhen just fell asleep, fully exhausted.

When I woke up again, the wifi was still not working so I started blogging (like writing this report her), transferring photos, started packing already a tiny little bit…I felt like being caught in a bubble, where thinking straight really is an ultimate challenge to be honest. All the memories from the past days kept crashing down on me and burying me underneath.

As the internet provider has generally issues at the moment, I enjoy some time without internet even though it sucks that I cannot listen to some of my newly fave songs as I would need to go online for it, but no can do.

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So, die Konzerte waren alle vorbei, es gab nichts mehr und ich musste wieder nach Washington DC zurück – mit der Metro. Das dachte ich zumindest, bin ich feststellen musste, dass diese scheinbar nicht mehr fuhr und die Station komplett abgeriegelt war. In dem Moment brach alles in mir zusammen. Ich war erschöpft, fühlte mich krank, die Tour war vorbei und ich saß einfach nur auf dem Fußgängerweg, heulend – wie ein kleines Baby. Nach 10 Minuten voller Hoffen, dass ein Taxi vorbeikommen würde, sodass ich es anhalten könnte. Meine Nerven waren komplett kaputt, es ging nichts mehr.

Aber ich habe mir selbst gesagt “lass dich nicht unterkriegen”, bin aufgestanden und nach einigen Minuten hat es dann auch geklappt, ich bin eingestiegen und es hat mich auch zum Bahnhof in Washington gebracht, von wo aus ich dann den Megabus nach New York um 5 Uhr genommen habe (schade, dass es nicht 6am aka 6:00 Uhr war – wegen der Band Sixx:A.M., wisst ihr). Der Bahnhof war komplett leer, und sich etwas zu essen und zu trinken zu kaufen ging nur dank der Automaten möglich, so teuer dass man vor Schock fast gestorben ist, wenn man sich das nur angeschaut hat. Aber ich hab mir trotzdem etwas zu trinken gekauft und habe dann auf meinen Bus gewartet.

Als der Bus dann da war, habe ich mich in die letzte Reihe gesetzt, zusammengerollt und bin eingeschlafen – beim ersten Halt wurde ich dann aber vom Fahrer grob aufgeweckt und angeblafft, dass ich das ja nicht machen könne weil ja noch Leute einsteigen würden, und die ja eventuell da sitzen wollen würden, wo ich lag. Klar doch ihr Deppen, dann steigt in Washington ein oder reserviert euch einen Platz – wer zuerst kommt, der malt zuerst. Ich war echt genervt, aber als der Bus dann endlich wieder losfuhr bin ich dann wieder eingeschlafen. Es war nicht wirklich gemütlich und dank Sonnenaufgang viel zu hell, aber mit solch einem Schlafmangel wie dem meinen kann man immer und überall schlafen, egal wie.

Daher ist die Zeit im Bus recht schnell vergangen, und danach bin ich in die Bahn gesprungen, und da das alles ganz glatt ging war ich schon gegen 11 Uhr in Brooklyn – unter die Dusche und neue Kleidung, das waren die ersten Dinge die ich gemacht habe. Danach bin ich schnell etwas Essbares kaufe gegangen und habe mir Sandwiches gemacht, habe ein paar gegessen aber auf einmal war der Appetit weg. Stattdessen kamen alle Erinnerungen zurück und die nach-dem-Konzert-Depression hat mich überfallen. Ich habe mich im Bett zusammen gerollt, mit Tränen in den Augen. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen, total erschöpft.

Als ich wieder aufgewacht bin hat das Internet immer noch nicht funktioniert, daher habe ich angefangen Beiträge für den Blog zu schreiben (wie zum Beispiel diesen hier), habe Fotos von der Speicherkarte auf mein Laptop gezogen, und habe schon ein bisschen angefangen zu packen…ich fühle mich, als wäre ich in so einer Blubber-Blase gefangen, daher ist es eine echte Herausforderung normal zu denken. Im Moment fühlt es sich so an, als kämen irgendwie die letzten Tage auf mich runter, wie ein Regenschauer an Erinnerungen, und begraben mich unter ihnen.

Da der Internetprovider ein paar Probleme hat, werde ich ein bisschen Zeit in Ruhe verbringen, auch wenn es blöd ist, dass ich nicht mehr meine neu liebgewonnenen Songs hören kann, weil ich dafür online gehen müsste…Aber na ja, egal.

29.04.2015 – Silver Spring – A last gig, a shrink and some tears // 29.04.2015 – Silver Spring – Ein letztes Konzert, ein Seelenklempner und Tränchen

Wow. This day was so…full and crazy somehow that it is extremely tough to find a point where to start. Usually in the morning of that day I know, I know.

I got up at 5.30 am and sneaked out of the hostel to not really wake anyone, went to Philadelphia main station and got an expensive train to Washington and from there on I went by metro to Silver Spring. The weather was insane, it was summer weather – hot, sun burning down on you and hardly any shade in the place where we were in line. I had seen many familiar faces again, which is always great. Not that great was that with every minute I was feeling more sick, dizzy and weak. It was awful, and I had moments where I really was just a second away from passing out. I am not even mentioning the sunburn that I have on my lower arms – it is hilarious in some way. Not really positive, but I cannot change it anymore.

When I arrived at the venue, I still had no make up on, been wearing a beanie and looking like shit – and ran into Franky from Apocalyptica. Cheers. This is exactly how I wanna look like in such a situation, not. But well, why do I also walk in direction of the tourbusses if I don´t wanna be seen.

The rest of the time until afternoon was rather quiet, except for Dj Ashba from Sixx:AM taking a lot of time to make everyone happy in regards of photos, hugs, chats and signatures. A great guy who still knows what counts.

Due to the fact that I wouldn´t be let into the venue with my camera gear, the Apocalyptica tour manager gave me another photo pass, which was so sweet. I had to bring my backpack and such to the cloak room to store it there, but hey, I was able to photograph. But first things first: there was still part of the interview or better talk with Perttu. We had started it yesterday, but didn´t have enough time so squeezed it in today again, shortly before their show actually – and that surprised me. So we sat down on the tourbus, and this is actually where the time has come to explain the “shrink” part in the headline of this blog entry. He felt like it was a shrink session, as we had the first part of the interview and just on the next day we were now continuing it and his association were therapy sessions with a shrink, which amused me quite a bit.
Anyways, it was a really nice second part of the interview that only covers “Shadowmaker” as an album and all the things that are background story to it. For myself it was also highly interesting, as things had come up which I hadn´t even thought about yet as a possibility and reason behind decisions. Typing and translating it will be much work, but it will be worth it. At some point it got really close to the stage time for the guys, so we had to end the interview – crazy how fast time is passing by when you have an interesting time like this.

This day I was not allowed to go into the photo pit, but secured a nice spot up on the balcony where for Sixx:AM the people with the following spotlights are placed. Finally a nice angle especially for photographing drums. The show really touched me, right from the start on. Knowing that it was the last show of this tour and that I won´t be seeing them in months, it kinda was always in the back of my mind. “Nothing else matters” then totally crushed me, and from this on, the tears were running permanently. I have no idea why, but I couldn´t help it. But I still loved every second of the show and sucked it up as if there was no tomorrow.

Then during Sixx:AM I decided to go to the balcony, as I had a nice view from there and a good sound and not that many people. Perfect combination I´d say. They again showed a really good show, but…you know mostly it was like the two times before and it felt like it was getting a tad boring.

After the show, my waiting line peepz and me were waiting around the tourbusses and take a guess who was again first one out – Dj Ashba. And again taking time for everyone´s wishes, and it is amazing that he actually recognizes people again (like I also experience earlier on at lunch time). The amount of people waiting was massive, I would have never expected this. After some more time, also singer James Michael came out and later on also Nikki Sixx. Latter one did not want to take photos with the fans, so I was kinda out of the whole. I don´t want a signature, it is either a photo with him or nothing. So I just watched him doing all the signing and chatting. Simply because I was still mostly waiting for Apocalyptica, of whom I had only seen Franky until that point and had a short chat (too short when you ask me, I wanna know more about this guy with the “Apocalyptica voice”). After Sixx:AM had been outside, it got really really empty because only a tony fragment of the people were there for Apocalyptica. We were maybe…6 people, including myself. And then Paavo and Eicca finally came outside, and we made sure they are not running past.

So yeah, we spent quite a while with Eicca and Paavo, and then it all came to an end. It was late (or early?) already, the guys needed rest and I needed to get to Washington somehow to catch my bus…in the middle of the night…in a place where I had never been before…all emotional and exhausted…

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Wow. Der Tag war so…voll und irgendwie verrückt, dass es echt schwer ist einen Anfangspunkt zu finden für diesen Eintrag. Ja ich weiß, meistens fange ich morgens an…

Ich bin um 5.30 Uhr morgens aufgestanden und bin aus der Jugendherberge herausgeschlichen um niemanden aufzuwecken, bin dann zum Bahnhof in Philadelphia und habe einen teuren Zug nach Washington genommen und von dort aus bin ich dann mit der Metro nach Silver Spring weitergefahren. Das Wetter war verrückt, totales Sommerwetter – heiß, brennende Sonne und man konnte kaum Schatten finden wenn man mal vor der Halle war. In der Schlange habe ich dann wieder bekannte Gesichter gesehen, was immer toll ist. Aber nicht so toll war es, dass ich jede Minute mich einfach kranker fühlte, mir wurde mehr schwindlig und fühlte mich schwach. Es war arg, ich hatte echt Zeiten wo ich dachte dass ich bald aus den Latschen kippen würde. Ich erwähne nicht einmal, dass meine Unterarme einen tollen Sonnenbrand abbekommen haben – irgendwie amüsant. Nicht wirklich positiv, aber ich kann´s nicht mehr ändern.

Als ich an der Halle ankam war ich immer noch ungeschminkt, trug eine Mütze und sah richtig scheiße aus, und bin dann in Franky von Apocalyptica reingerannt. Prima. Genau so wollte ich dann in so einer Situation aussehen. Na ja, wieso gehe ich auch in Richtung der Tourbusse wenn ich nicht gesehen werden will…

Der Rest des Nachmittags war eher ruhig, D.j. Ashba von Sixx:A.M. hat sich einmal mehr sehr viel Zeit für seine Fans genommen wenn es um Unterschriften, Fotos, Umarmungen ging. Toller Kerl, der weiß worauf es ankommt.

Dadurch, dass man mich nicht mit meiner Kamerausrüstung in die Halle lassen würde, hat mir der Apocalyptica Tourmanager einen weiteren Fotopass bekommen, was so lieb war. Ich musste meinen Rucksack und all das in der Garderobe abgeben, aber hey, ich konnte fotografieren. Aber ganz langsam: es stand immer noch ein Teil des Interviews, oder besser Gesprächs mit Perttu aus. Wir hatten es gestern begonnen und hatten nicht genug Zeit, daher wurde es heute reingequetscht, kurz vor ihrer Show um ehrlich zu sein – und das hat mich überrascht. Wir haben uns im Tourbus zusammengesetzt, und das ist auch der Moment wo ich das mit dem „Seelenklempner“ vom Titel des Blogeintrags erklären sollte. Er meinte, dass es sich anfühlen würde wie eine Sitzung mit einem Seelenklempner, da wir gestern die erste Sitzung hatten und heute die zweite Sitzung machten – eben wie beim Seelenklempner, was mich doch schon amüsiert hat.
na ja, es war eine nette Zeit einmal mehr, ein Interview in dem es nur um das aktuelle Album „Shadowmaker“ geht, mit allem was dazugehört. Für mich selbst war es auch spannend, weil da Sachen zur Sprache kamen, an die ich so noch gar nicht gedacht hatte. Es zu tippen und zu übersetzen wird einiges an Arbeit sein, aber es wird sich lohnen. Irgendwann stellten wir fest, dass die Zeit auf die Bühne zu gehen doch seeehr nahe war, und daher haben wir das Interview beendet – verrückt wie schnell die Zeit vergeht, wenn es s interessant ist.

Dieses Mal durfte ich nicht in den Fotograben, aber ich habe mir einen tollen Platz auf dem Balkon gesichert, da wo die Spotlights aufgestellt waren. Endlich mal eine tolle Position um das Schlagzeug zu fotografieren. Die Show hat mich wirklich berührt, vom Anfang an. Zu wissen, dass es die letzte Show der Tour ist und dass ich sie für Monate nicht mehr sehen werde war einfach immer im Hinterkopf. „Nothing else matters“ hat mich dann komplett zermatscht, und von da an liefen die Tränen fast ohne Pause. Ich habe keine Ahnung wieso, aber es war halt so. Aber ich habe trotzdem jede Sekunde des Auftritts genossen und aufgesogen als gäbe es kein Morgen mehr.

Dann während Sixx:A.M. habe ich mich entschieden mich auf den Balkon zu stellen, man hatte einen guten Blick und nicht so viele Leute und der Sound war auch gut. Perfekte Kombination, würde ich sagen. Es war wieder einmal eine tolle Show, aber…es war halt wie die beiden male zuvor und ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass es fad wird…

Nach der Show sind dann meine Leute und ich zu den Tourbussen und ratet mal wer dann als erstes wieder draußen bei uns Fans war – D.j. Ashba . Und wieder hat er sich zeit genommen für die Wünsche der Fans und was ich toll finde ist, dass er Leute wiedererkennt (was ich auch Mittags schon erlebt habe). Die Menge an Leuten, die gewartet haben, war massiv, das hätte ich wirklich nie erwartet. Nach ein bisschen längerer Wartezeit kam dann auch James Michael raus und am Ende dann auch Nikki Sixx. Letzterer wollte keine Fotos mit dem Fans machen, daher war ich raus. Ich wollte keine Unterschrift, es war entweder ein Foto oder gar nichts. Daher habe ich ihm bei seinem Tun einfach nur zugeschaut. Ganz einfach weil ich auch weitgehend für Apocalyptica gewartet habe, von denen ich bis zu dem Zeitpunkt nur Franky gesehen hatte und kurz geredet hatte (ich will echt mehr über die „Stimme“ von Apocalyptica wissen). Nachdem Sixx:A.M. draußen waren, wurde es sehr leer weil nur sehr wenige Leute auch auf Apocalyptica warten wollten…wir waren vielleicht 6 Leute, mich eingeschlossen. Und dann kamen Eicca und Paavo aus der Halle, und wir haben sichergestellt, dass sie nicht verschwinden.

So also…wir haben ein bisschen Zeit mit Eicca und Paavo verbracht, und dann war halt alles vorbei. Es war sehr spät (oder früh?), und die Jungs brauchten Ruhe und ich musste irgendwie nach Washington kommen um meinen Bus zu bekommen…Mitten in der Nacht…in einem Ort wo ich noch nie zuvor gewesen war…total emotional und erschöpft…

28.04.2015 – Philadelphia – Am I special? // 28.04.2015 – Philadelphia – Bin ich besonders?

I was up again early and in need of finding the bus stop for Megabus in Manhattan – and to be fair, this was quite a challenge for me with my lack of sense of orientation. But as I always plan with so much buffer time, I was still very early at that bus stop. I gotta say that Megabus is cool – quite cheap and it has wifi and power sockets, so all what you could possibly want.

Once in Philadelphia, I needed to find the metro stop, and then get to my hostel. The hostel itself was really closely located to my final metro stop but…finding it was still not easy for me. You know me, I am a hopeless case with such things. The hostel and its staff are just amazing – I immediately felt welcome here, the rooms were nice, the bathrooms lovely, clean…perfect. If you ever go to Philadelphia, book yourself a hostel bed at The Philadelphia House! Nevertheless, I didn´t quite spent much time there, just some to get refreshed, change clothes and put some make up onto my already tired looking face.

Once I was at the venue, I saw many familiar faces which is always cool. But also new great people is something that I just love about going to gigs – I simply never stay alone for long. There are always lovely people. I spent my time waiting with a lot of laughing, meeting Dj Ashba from Sixx:Am (what a lovely guy) – so down to earth, making sure everyone waiting was getting stuff signed and photos and what not.

Later on, I was brought into the venue already for soundcheck, which was kinda cool even though soundchecks are not that extremely exciting – made me feel special nevertheless.

Then it was also time for the interview with Perttu, that he wanted to do – covering only the „Shadowmaker“ album, and the background stories and the reasons and information on how this all developed. To be fair, I felt honored that I was asked to do this even though it means extra work for me in the end. But I´ve always been loyal to this band, and if there is something I can do to help or spread the word, I will do it.
We sat down in the massage room of Sixx:AM as there was no space anywhere else and most of the places were blocked by the main band. It was a nice first session – simply just a first one because there is far more to say about this album than what we were able to cover on that day.

My initial accreditation was kinda blowing up, or better. It blew up. Luckily the Apocalyptica tour manager equipped me not only with an Apocalyptica photo pass and made sure that I was allowed in the photo pit as the only person (there was stuff stored for Sixx:Am, so noone was allowed in there from the other photographers) but also gave me a VIP pass, that made it possible for me to enjoy the Sixx:Am show totally relaxxed sitting and with an amazing view. Sneaking through the photo pit during Apocalyptica was quite a challenge though, due to cables, boxes and whatnot. I stopped counting how many times I seriously tripped – luckily no falling was involved. And there is nothing greater than being in the photo pit, snapping pictures whilst singing along aloud with the songs – and that´s what I also did afterwards with Apocalyptica but also with Sixx:Am. My voice is getting in serious troubles there. And to be fair – I am really falling in love with Sixx:Am – I never thought that this would happen, but…too late.

So yeah, afterwards waiting again as I still had a photo with Nikki Sixx on my bucket list (and it shall remain like this, what back then I did not know yet) but somehow it was too many people and I was cold and exhausted so that I went back to the hostel and instead showered and already got dressed for the next morning and slept in bandshirt, leggings and socks so I just needed to get out of bed in time without any additional things to do.

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Ich war mal wieder früh auf und musste den Megabus-Stop in Manhattan finden – und das war echt eine Herausforderung, da ich keinerlei Orientierung hatte. Aber da ich wie immer mit viel Extrazeit geplant hatte, war ich immer noch sehr früh an der Bushaltestelle. Ich muss sagen, dass Megabus echt cool ist – recht günstig und mit Wifi und Steckdosen an Bord, was will man mehr.

Einmal in Philadelphia angekommen, musste ich erst einmal die Haltstelle der Metro finden um dann zu meiner Jugendherberge zu kommen. Die Jugendherberge war an sich recht nah an der Metrostation, aber irgendwie war es trotzdem nicht leicht für mich, sie zu finden. Ihr kennt mich, ich bin da einfach ein hoffnungsloser Fall. Die Jugendherberge und die Angestellten dort sind einfach toll – ich habe mich wirklich sofort willkommen gefühlt, die Räume sind schön, die Badezimmer auch sauber…perfekt. Wenn ihr jemals nach Philadelphia kommt, geht zum The Philadelphia Haus um zu übernachten! Na ja, ich habe dort nicht viel Zeit verbracht, nur um mich frisch zu machen, mich umzuziehen und etwas Make-Up aufzulegen – um das müde Gesicht wenigstens ein bisschen zu verschönern.

Als ich dann mal an der Halle ankam, sah ich viele bekannte Gesichter, und das ist immer toll. Aber auch neue tolle Leute habe ich getroffen und das ist halt das tolle an Konzerten – ich bleibe nicht lange alleine. Es gibt immer nette Leute. Ich habe die Wartezeit mit viel Lachen, D.j. Ashba (Sixx:A.M.) treffen (man was für ein netter Kerl) und all sowas verbracht. Ich muss echt sagen, er ist so nett und normal geblieben, und ist sichergegangen, dass jeder Fotos und Unterschriften bekommen hatte…

Später wurde ich dann schon während des Soundchecks in die Halle gelassen, was echt cool war auch wenn Soundchecks nicht so spannend sind – aber ich habe mich trotzdem besonders gefühlt.

Dann war die Zeit gekommen für das Interview mit Perttu – das Interview, was er machen wollte – ein gespräch nur über das letzte Album „Shadowmaker“, und die Geschichten drumherum und die Informationen wie sich all das entwickelte. Um ehrlich zu sein, fühlte ich mich schon geehrt, dass er mich das gefragt hat auch wenn das einiges an Extra-Arbeit für mich bedeutet. Aber ich war dieser Band immer treu, und wenn ich irgendwie helfen kann oder das Wort verbreiten kann, dann tue ich das.
Wir haben uns im Massage-Raum von Sixx:A.M. hingesetzt, weil sonst nirgends Platz war und alle anderen Räume blockiert waren, dank der Hauptband. Es war eine nette erste Sitzung – nur eine Erste, da es so viel mehr dazu zu sagen gibt als dass wir das an diesem Tag wirklich haben rüberbringen können.

Meine eigentliche Akkreditierung hatte sich in Luft aufgelöst, aber zum Glück hat mir der Apocalyptica-Tourmanager nicht nur einen Apocalyptica Fotopass gegeben und ist sichergegangen, dass ich als Einzige in den Fotograben durfte (da waren Sachen für den Sixx:A.M. Auftritt gelagert, daher durfte niemand anderes rein), sondenr gab mir auch einen VIP-Pass, der es mir erlaubte schön entspannt und sitzend die Sixx:A.M. Show anzusehen – und das mit einem tollen Blick auf die Bühne. Während Apocalyptica bin ich dann im Fotograben herumgetrippelt, zwischen den Kartons und allem – das war eine Herausforderung. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich gestolpert bin – zum Glück bin ich nicht gefallen. Und es gibt halt nichts besseres als im Fotograben zu stehen, zu fotografieren und dabei lauthals mitzusingen – und das ich auch das, was ich bei Apocalyptica getan habe und dann auch später bei Sixx:A.M. außerhalb des Fotograbens. Meine Stimme bekommt echt richtige Probleme. Und um ehrlich zu sein – ich verliebe mich echt in die Musik – das hätte ich nie gedacht!

So, danach habe ich mal wieder gewartet, ich hatte noch ein Foto mit Nikki Sixx aud meiner “to do Liste” (und das wird auch so bleiben, aber das wusste ich zu der Zeit noch nicht) aber es waren einfach zu viele Leute und ich war müde und habe gefroren, sodass ich dann stattdessen zur Jugendherberge zurück bin und geduscht habe und mich dann schon für den nächsten tag angezogen habe und daher im Bandshirt, Leggins und Socken geschlafen habe sodass ich mich morgens nicht anziehen musste.