Alterra – Abdeckstift

Vorgeplänkel

Einmal mehr hat mich der Rossmann Produktgarten, ein nettes kleines Spiel auf der Facebookseite des Ladens, beschäftigt gehalten – denn ich wollte diesen Abdeckstift ausprobieren. Und nein, nicht dafür zahlen.

Denn genau das ist ja das coole – man bekommt einen Gutschein für das jeweilige Produkt, was man “heran gezüchtet” hat. Und als dann der Gutschein in der Post war, ging´s auch gleich los zum Rossman – und einmal mehr schaute mich die Kassiererin an, als habe sie solch einen Gutschein noch nie zuvor gesehen.

Butter bei die Fische

Ich bin kein Fan von Abdeck-Stiften, weil sie meistens nicht wirklich gut abdecken – selbst bei Pickeln die nicht großflächig abgedeckt werden müssen.

Also – wenn die Pickel oder Unreinheiten nicht eine komplett glatte Oberfläche haben, sondern zB aufgekratzt sind, bringt der Abdeckstift wirklich so gut wie nichts, denn auf der unebenen Fläche bleibt nicht viel von der Farbe hängen – sondern eher auf den “Seiten”, was die Pickel dann teilweise noch mehr hervorhebt. Da heißt es dann also: Finger weg vom Abdeck-Stift.

Wenn die Pickel und Unreinheiten nicht offen sind, kann es gut sein – auch wenn ich das Auftragen immer noch nicht ganz so praktisch finde, weil die Übergänge zwischen “normaler Haut” und der mit Abdeckstift dann doch nicht so fließend gestaltet werden können wie mit einer flüssigeren Methode. Für aber mal schnell und zwischendurch im Büro oder unterwegs ist aber wirklich praktisch – nimmt nicht viel Platz weg und kann man auftragen ohne sich die Finger wirklich “schmutzig” zu machen.

Fazit?

Nett für Zwischendurch und wenn man eben unterwegs ist, aber für mich persönlich keine wirkliche Alternative zu den Produkten die ich sonst immer nutze.

Harte Fakten

Marke: Alterra
Art: Abdeckstift
Farbe: 01 light

Inhaltsstoffe:
Tricaprylin, Glycine Soja (Soybean) Oil, Talc, Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax, Cera Alba (Beeswax), Copernica Cerifera (Carnauba) Wax, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Rhus Vericiflua Peel Cera, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Punica Granatum Seed Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Parfum (Essential Oils), Tocopherol, Bisabolol, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate, May contain [+/- CI 77891, CI 77491, CI 77492, CI 77499]

Laden: Rossmann
Kosten: 2,29 €

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Wenn das reale Leben zur Nebensache wird – und man Online lebt

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Facebook, Twitter, Google+, WhatsApp – wer kennt diese Begriffe von Kommunikationsplattformen nicht? Zumindest meiner Generation sind sie ins Blut übergegangen, und wenn man dann ankommt mit „es gibt ja auch ein Festnetz-Telefon“, wird man wohl eher verwundert angeschaut (ja, ich besitze noch solch ein „Steinzeit-Telefonanschluss“, weil ich mein Handy eher nutze wenn ich unterwegs bin, und nicht zuhause – aber das ist eine andere Geschichte).

Und, als kleiner Disclaimer – dieser Eintrag ist keine Kritik an jemandem oder einer Gruppe an Menschen oder so, es ist einfach nur ein kleiner Erfahrungsbericht von mir und eine kleine Zusammenfassung meiner Gedanken.

Ich stehe auf, und nachdem ich meinen Wecker ausgeschaltet habe – was mache ich da wohl? Genau, ich schaue mir meine Notifications für Facebook, Twitter und WhatsApp an, die mein handy mir netterweise alle gesammelt anzeigt. So bin ich direkt im Bilde davon, wer welchen meiner Beiträge gut findet, wer was zu sagen hatte und und und. Es ist mein Start in den Tag zu schauen, was so in meinem (erweiterten) Freundeskreis los ist. Hat ein bisschen was von Zeitung lesen, wenn auch persönlicher.

Ich bezeichne diese Angewohnheit als Marotte, die ich eigentlich nicht haben will, aber irgendwie hat es sich so eingebürgert. Und ich weiß, dass es Statistiken gibt, die genau dieses Verhalten bei sehr vielen in meiner Altersklasse festgestellt haben – wenigstens bin ich kein Einzelfall. Ob es das aber besser oder schlechter macht, das lasse ich einmal offen.

Man teilt immer und überall, was man denkt (ja, auch hier im Blog – aber wenigstens etwas ausführlicher), tut, sieht und und und – Twitter ist dafür ja die Nummer 1 wenn es darum geht, mit nur wenigsten Zeichen so viel zu sagen wie möglich – meistens verteilt man damit Informationen, die eigentlich nicht sonderlich spannend sind, wirklich diskutieren kann man nicht, argumentieren schon gar nicht, aber eine nette Plattform ist es trotzdem, wenn es darum geht die Langeweile zu beenden. Denn das ist genau dann, wenn ich Twitter nutze – Bus, Bahn, Zug, beim Warten – kurzweilig, man braucht keine lange Aufmerksamkeitsspanne, nix. Und manchmal kommen lustige Sachen zusammen, dass muss man sagen. Aber am Ende des Tages ist und bleibt es ein Marketing-Tool für sich selbst, auch wenn die wenigsten dies so sehen. Man verkauft sich selbst, präsentiert sich auf dem silbernen Tablett…

Persönlicher und damit auch mehr ein Favorit von mir ist da Facebook – ich habe viele Freunde, verteilt über die ganze Welt. Telefonieren? Vergesst es, Zeitverschiebung, Telefonkosten, unpraktisch und einfach nicht machbar. Was ist da besser, als im Chat zu schreiben? – das denken sich viele, leider auch so einige, die neben einander in der Bahn sitzen und sich gegenseitig schreiben anstatt sich wie normale Menschen zu unterhalten. Das kann ich nicht verstehen, und will es auch weder verstehen noch akzeptieren. Ein solcher Chat kann und wird nie ein echtes Gespräch ersetzen können – denn Smileys werden nie wirkliche Emotionen ersetzen können, sie zeigen nicht die andere Person, die getippten Worte haben nicht die Stimme des gegenüber – und genau das ist das, was Chats so unpersönlich macht.

Sie gaukeln einem Nähe vor, auch wenn am Ende tausende Kilometer zwischen einem sind – das kann schön sein, aber ich finde es wirklich ernüchternd, wenn man nur *umarm* schreiben kann, es aber am liebsten machen würde anstatt es nur zu schreiben. Bei mi hinterlässt es oft ein Gefühl von Leere. Von all den Missverständnissen, die auftreten weil man eben Köpersprache und Stimme und Mimik/Gestik nicht sehen und hören kann, darüber muss ich gar nicht sprechen. Das kennt wohl jeder – ein zweideutiger Smiley, eine unglückliche Ausdrucksweise, und schon fliegt einem alles um die Ohren, weil Sender und Empfänger nur das getippte Wort und einen dummen Smiley haben. Zu viel Spielraum für Interpretation.

Interpretations-Probleme, gefakte Nähe – und trotzdem hängen wir alle an diesen Medien, als wäre es unser letzter Strohhalm. Manch einer so sehr, dass es Memes dazu gibt, die sagen Den verschwommenen Rand um das Smartphone nennt man übrigens LEBEN!“…Und genau das Leben bevorzuge ich, auch wenn Facebook, Twitetr und Co. ein nettes Extra sind, die es leichter machen ganz unkompliziert mit Leuten zu kommunizieren – ein persönliches Gespräch würde es bei mir aber nie ersetzen, denn es gibt nichts Schöneres, als reale Emotionen im Gesicht des Gegenüber zu sehen, die Stimme zu hören…

My ego says “thanks” // Mein Ego sagt “Danke”

Sometimes small things make me smile. I already told you in summer about some of these ego-boosts, and well…
Netta Skog, now unfortunately ex-accordionist of Turisas, also has a few of my photos on her Facebook page and below you find what boosts my ego…
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Manchmal bringen mich kleine Dinge zum Lächeln. Ich habe ja schon im Sommer von ein paar dieser Ego-Boosts erzählt, und ja ja. Netta Skog, jetzt leider Ex-Akkordionistin von Turisas, hat auch ein paar meiner Fotos auf ihrer Facebook Seite, und unten könnt ihr sehen, was daran Ego-Boosts sind…

Buut, that´s not all – go to http://www.kansanhuveja.net/nettaskog , scroll a bit and then search my photo 🙂
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Aaaaaber das ist noch nicht alles – geht auf http://www.kansanhuveja.net/nettaskog , scrollt ein bisschen und dann sucht mein Foto 😉