Photos: Ski jumping (Team Norway) soccer match – Hinterzarten – 16.08.2012 // Fotos: SKispringen (Team Norwegen) Fußballspiel – Hinterzarten – 16.08.2012

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http://carinaullmannphotography.wordpress.com/2012/08/24/ski-jumping-team-norway-soccer-match-hinterzarten-16-08-2012/

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I hear nearly complaints only… // Ich höre fast nur Beschwerden…

…when it comes to my blog and its content.
Either I am seemingly not posting often enough for some people, or they complain about my extensive blogging about ski jumping, others say that I shouldn´t only post photos, and others say that I shouldn´t post if I had nothing exciting to tell.
You know how this feels? It feels like shit. I am not writing this blog for myself, I don´t need this, I am right here where I am, it is my life, it is what I experience, I remember that without having written it down. I am basically doing it for those people that lately more and more complain.
I am really trying to keep a balance between “boring daily descriptions” of my life, photos and music and excessive describing of whatever I like, but there will always be someone complaining – and this is just something that annoys me, because simply because I am writing about a passion that surprises you, you shouldn´t get bitching about it, it belongs to me, fact. It starts to kill my will to spend time and effort on writing my entries, translating them and posting them, I have enough other things to do that are more important than filling a blog with posts.
I am really trying to avoid harsh words here, and I know that most of you do not complain – but it just destroys the blogging fun. So: either keep your mouth shut and kept reading, or just leave if you cannot stand it. And this last sentence went out to those, that complain.
I have nothing else to add anymore to this, I am sorry.

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…wenn es um den Inhalt dieses Blogs geht.
Entweder schreibe ich für einige Leute nicht oft genug, oder sie beschweren sich über exzessives Schreiben über Skispringen, andere sagen, dass ich nicht nur Fotos veröffentlichen sollte und andere sagen, dass ich besser nichts schreiben sollte wenn ich nichts Spannendes zu erzählen hätte.
Wisst ihr wie sich das anfühlt? Es fühlt sich kacke an. Ich schreibe diesen Blog nicht für mich, ich brauche das nicht, ich bin hier und es ist mein Leben, es ist das, was ich erlebe, ich erinnere mich an all das ohne es aufgeschrieben zu haben. Ich mache das für die Leute, die im Endeffekt mehr und mehr am herummotzen sind.
Ich versuchte wirklich, das Ganze im Gleichgewicht zu halten, die „langweiligen täglichen Beschreibungen“ meines Lebens, Fotos und Musik und das exzessive Beschreiben von Dingen, die ich halt gerne mag, aber es wird immer jemanden geben, dem etwas nicht passt – und das nervt mich einfach total, weil ich einfach über meine Leidenschaften schreibe, und wenn es jemanden überrascht, dann muss man nicht gleich motzen, es gehört zu mir, Ende aus. Es schmälert einfach meinen Willen, Zeit und Anstrengung in den Blog zu investieren, in das Schreiben der Einträge, in das Übersetzen und das veröffentlichen, ich habe genug andere Dinge zu tun, die wichtiger sind als einen Blog zu füllen.
Ich versuche wirklich, unfreundliche und harte Worte zu vermeiden, und weiß, dass die meisten von euch sich nicht beschweren – aber es zerstört trotzdem den Spaß am Blog-Schreiben.  Also: entweder, Mund halten und weiterlesen, oder das Lesen einfach sein lassen, wenn es nicht passt. Und dieser letzte Satz bezog sich auf meine lieben meckernden Leser. Ich habe dazu nichts mehr zu sagen, sorry.

The skijumping season is over…// Die Skisprung-Saison ist vorbei…

Alright, I think many of you are irritated how fanatically I post about skijumping.
Let me set this straight – it is nothing new for me to love the sports, I have that in me already for quite a “few” years. Yet during the past years I was lacking people to team up with and if you have literally noone to talk with about these things, it gets terribly boring.
I always kept checking the results, watched it here and there when I had time.

And actually in December 2011 it started all from new – I don´t know what happened, the flame was growing bigger and bigger and yeah.
In Lahti I then realized how great it feels to be just a fan, to not be really in that “scene”, to not really work in the scene. All the music journalism stuff and other related things just so killed my ability to go nuts and fangirl-like about bands and stuff that I thought I couldn´t be a totally over-enthusiastic (and partly over the top) fan anymore at all – but skijumping proved me wrong. The Norwegian team proved me wrong.
I´ve been a fan of them, along with Finland, for ages. But Lahti made it. I don´t know what it was, but I finally found something, a team/family to just go nuts about. It just works. I can act like a fan. I can be silly, over the top, whatever. Noone makes me lose any reputation, I mean, hey, noone really knows me there from a business side, so I have nothing to lose. I found out that I know people that I can go crazy with, that they can be just the same, I found a community on the internet where I can just be fully myself because everyone is like me when it comes to skijumping.

And this freedom feels so incredibly good that there are no words for it, even though that feeling irritated me totally at the beginning.

Maybe you now get a glimpse of why I just live this feeling, why I love it to pieces, why it makes me alive. It makes me breathe.

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Okay, ich denke ich habe einige von euch damit irritiert, wie fanatisch ich über Skispringen schreibe.
Um das klar zu stellen – es ist nichts neues, dass ich den Sport liebe, das war schon so „einige“ Jahre so. Aber in den letzten Jahren hat es mir an Leuten gefehlt, mit denen ich mich zusammenschließen konnte und wenn man halt wirklich niemanden hat, mit dem man darüber reden kann, ist es einfach nur öde.
Ich habe immer die Ergebnisse verfolgt und hier und da auch mir die Springen angeschaut im TV wenn ich die Zeit hatte.

Und eigentlich im Dezember 2011 hat es wieder von neuem begonnen – ich weiß nicht was passiert ist, aber der Funken ist wieder vollstens übergesprungen.
In Lahti habe ich dann festgestellt, wie toll es ist einfach nur ein Fan zu sein, nicht in der „Szene“ zu sein, dort nicht wirklich zu arbeiten. All der Musik-Journalismus-Kram hat meine Fähigkeit gekillt, komplett fan-mäßig mich zu verhalten was Bands und so betrifft, und ich dachte, dass ich allgemein kein total überenthusiastischer (und teils übertriebener) Fan mehr sein könnte – aber Skispringen hat mir das Gegenteil bewiesen. Das Norwegische Team hat mir das Gegenteil bewiesen.
Ich war lange ein Fan von ihnen, auch von Finnland. Aber Lahti hat es einfach gedreht. Ich weiß nicht was es war, aber ich habe endlich ein Team/eine Familie gefunden über die ich einfach nur verrückt werden kann. Es funktioniert einfach. Ich kann mich wie ein Fan benehmen. Ich kann blöd sein, übertrieben, egal was. Niemand bringt mich dazu meinen Ruf zu verlieren, ich mein, hey, niemand kennt mich da was die Business-Seite angeht, von daher habe ich nichts zu verlieren. Ich fand heraus, dass ich Leute kenne, mit denen ich zusammen verrückt sein kann, das sie genauso sein können, ich habe eine Internet-Community gefunden wo ich einfach ich selbst sein kann, weil jeder so ist wie ich wenn es um´s Skispringen geht.

Und diese Freiheit fühlt sich unendlich gut an, dass man es nicht beschreiben kann, auch wenn mich das Gefühl am Anfang wirklich total irritiert hat.

Vielleicht versteht ihr jetzt warum ich dieses Gefühl lebe, warum ich es bis auf´s Letzte liebe, warum es mich lebendig macht. Es lässt mich atmen.