26.04.2015 – Strolling around and fighting the jetlag // Herumlaufen und den Jetlag bekämpfen

So. Basically my first day here in New York again, and that one started early as my jetlag killed my sleep from 2AM on. 2 AM – 4 AM – 7AM – 8.30 AM and then I gave up sleeping and actually got up, and had my breakfast – consisting of an apple and pretzels. Like, the small ones. And this is also gonna be the breakfast for the next few days I suppose, cheap, fills and is easy and doesn´t need a fridge or anything.

Jetlag had really hit me, and after a night of the oddest dreams that one could imagine, I also wasn´t that fit yet – I got up, and really after half an hour of being awake I was all exhausted again but kept going. Packed my camera and went to the subway station to find out that I cannot even go straight to Manhattan at the moment due to construction works. Means: subway, shuttle bus, subway, and another subway. Well thank you! I was totally stressed out when I arrived, but having no plans for the day was a good choice. I was strolling around, snapping a photo here and there, whatever caught my eyes (mostly buildings) and just didn´t use my brain for a while at all – or at least let my thoughts run free and wild and enjoying it that I didn´t need to really concentrate on anything but let it flow. And it really felt good to get rid off some thoughts. It got warmer and really sunny, and I was really sweating in my winter jacket, but better be sweating a bit than freezing the ass off. Especially in the stores it was nicely tempered again. Yes, I did some little shopping, bought a purse/handbag and some nail polish. I had a really hard time to decide on one handbag but I managed to resist. For now. Who knows what is still to come. You never know.

Of course I had been getting lost several times again, but luckily I still had my old map from 2 years back so that I at least wasn´t all screwed – and I learned my way in Manhattan, so it had not been as bad as expected.

After around 6 hours my feet were hurting so badly, that I couldn´t handle it anymore and so I started my “trip” back – at least I already knew which subways to take and where to change and all this. Only when I had the smart idea to stroll around in Brooklyn I was really lost. I had gotten off an earlier stop with the bus shuttle but thought I would easily find my way. Nope, not exactly. I mean, I did find my way but it was not that great anymore. It was more luck than knowing where to go.
Now I am sitting on my bed after a quick shower and have packed and prepared by stuff for the next few days. I am all exhausted, so I am not even interested in dinner anymore. And I really consider going to bed already now at around 7.45PM. Wouldn´t be smart, I know…

I still cannot believe that I am sitting here in Brooklyn again, and that this all is real. That I really am here and that I will be driving upstate New York tomorrow to see Apocalyptica after nearly 3 years finally again. I am so grateful that there are no words that could come close to this – I, myself, would have never been able to pay for the flights. Thank you ❤

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So. Eigentlich ist es der erste Tag wieder hier in New York, und dieser begann damit, dass mein Schlaf dank Jetlag von 2 Uhr an gestört hat. 2 Uhr – 4 Uhr – 7 Uhr – 8.30 Uhr und dann habe ich aufgegeben noch zu versuchen, etwas Schlaf zu finden, und hatte Frühstück – ein Apfel und Brezeln. Also, die kleinen Brezeln. Und das wurde auch mein Frühstück für die nächsten Tage sein, dachte ich, günstig und leicht zu machen stopft gut.
Der Jetlag hat mich wirklich umgehauen, und nach einer Nacht voller seltsamer Träume war ich wirklich nicht fit – ich bin trotzdem aufgestanden und nach einer halben Stunde wach sein war ich wieder so erschöpft, aber habe trotzdem durchgehalten. Ich habe meine Kamera gepackt und bin dann zur Bahnstation nur um herauszufinden dass der Zug nicht bis nach Manhattan durchfährt, dankeschön, Baustelle. Das bedeutete: Bahn, Shuttlebus, Bahn und noch einmal Bahn. Dankeschön! Ich war total gestresst als ich angekommen bin, aber es war wirklich gut dass ich keine wirklichen Pläne für den Tag hatte. Ich bin herumgeschlendert, habe hier und da ein Foto gemacht, was auch immer interessant erschien (meist Gebäude) und habe meinen Kopf einfach mal abgeschaltet. Es wurde immer wärmer und wirklich sonnig und ich habe in meiner Winterjacke geschwitzt, aber besser schwitzen als frieren. Besonders in den Läden stimmte die Temperatur dann. Ja, ich habe ein bisschen eingekauft, habe mir eine kleine Handtasche gekauft und ein bisschen Nagellack. Es war echt schwer mich für eine Handtasche zu entscheiden, aber ich habe es geschafft zu widerstehen. Für den Moment. Wer weiß was noch kommt, das weiß man ja nie.

Natürlich habe ich mich wieder einige Male verlaufen, aber zum Glück hatte ich noch meine Karte von vor zwei Jahren, sodass ich nicht komplett hilflos da stand – und es war nicht so schlimm wie ich erwartet hatte, da ich durchaus gelernt habe meinen Weg zu finden.

Nach knapp sechs Stunden taten mir meine Füße so sehr weh, dass ich es nicht mehr aushalten konnte und deshalb wieder zurückgefahren bin – wenigstens wusste ich schon, welche Bahn ich nehmen und wo ich umsteigen musste und all das. Als ich aber die Idee hatte, einfach ziellos in Brooklyn herumzulaufen, war das keine gute Idee mehr. Ich war eine Haltestelle früher aus dem Bus ausgestiegen und dachte, dass ich meinen Weg ganz einfach finden würde. Aber nein, nicht wirklich. Ich meine, ich habe zurückgefunden aber das war nicht mehr spaßig. Das war mehr Glück als Wissen.

Jetzt sitze ich auf meinem Bett, nachdem ich kurz geduscht habe und meine Sachen für die nächsten Tage gepackt und organisiert habe. Ich bin total erschöpft, ich habe nicht mal mehr Interesse am Abendessen. Und ich überlege wirklich, ob ich nicht schon jetzt, um 19.45 Uhr, ins Bett gehen sollte. Ich weiß, das wäre nicht so intelligent aber…
Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich wieder hier in Brooklyn sitze und all das wirklich passiert. Dass ich wirklich hier bin und dass ich morgen upstate fahren werde um Apocalyptica nach drei Jahren endlich wieder zu sehen. Ich bin so dankbar dafür, dass es keine Worte gibt die das im Ansatz beschreiben könnten – Ich alleine hätte nie für diese Flüge genug Geld zusammenbekommen. Danke ❤

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13.04.2012 & 14.04.2012

13.04.
Friday 13th – and everyone went „omg Friday 13th“ and I sat there like a boss, wondering „okay, SO WHAT?“ *sighs* I will never understand this fuss about this day, really.
Anyways, woke up and didn´t feel that good, and my brain just felt all dizzy the whole day long, so learning for the law exam was really a torture. Did some cleaning and washing dishes too, same for sorting some stuff and checking if I really wear all the clothes I have or not, and threw away stuff that was broken and had no chance of ever be fixed again…The weather, well, spring like: rain and grey, but at least the snow seems to more and more fuck off. Finally.

14.04.
Woke up, coughing and feeling ill – what a success. The sound of raindrops falling onto my window also made me sleepy, so I stayed in bed for quite a while longer than I had planned. Then I had a little breakfast and then started looking through all the stuff I had somewhen printed for uni and basically decided that half of the stuff I had kept I could easily throw away, or better: use the other side of the paper sheet for printing again xD But even this sorting made me so tired that I went to take another nap before I started learning for my law exam again – I remember things I learned the past days, but still it feels like I am learning in a wrong way or so, I feel insecure somehow :S

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13.04.
Freitag der 13. – und jeder dreht wieder durch a la “oh mein Gott, Freitag der 13.” Und ich saß da wie ein Boss und fragte mich „ja UND?“ *seufz* Ich werde es nie verstehen, wie mein so ein Drama aus diesem Tag machen kann.
Na ja, als ich aufwachte fühlte ich mich nicht wirklich gut, mein Kopf fühlte sich wie mit Watte gefüllt an und das den ganzen Tag über, daher war das Lernen wirklich eine Qual. Habe auch geputzt und mein Geschirr abgewaschen, selbiges für das Sortieren von meinen Klamotten und dem Aussortieren von dem, was ich kaum trage – außerdem habe ich die Kleidungsstücke, die man wirklich nicht mehr retten konnte, weggeschmissen und das war so einiges…Das Wetter, na ja, Frühling halt: regen und graues Wetter, aber wenigstens macht sich der Schnee jetzt langsam aber sicher vom Acker. Endlich.

14.04.
Bin aufgewacht, hustend und fühlte mich krank – was für ein Erfolg. Der Klang von Regentropfen, die gegen mein Fenster prasselten, machte mich schläfrig, sodass ich länger im Bett blieb als ich geplant hatte. Dann habe ich ein bisschen gefrühstückt und danach angefangen meine Sachen von der Uni, die ich über die Zeit ausgedruckt hatte, auszusortieren und welches davon ich zum Drucken wiederverwenden kann (die Rückseite des Papiers) xD Aber sogar dieses Aussortieren hat mich so müde gemacht, dass ich ein Nickerchen machen musste bevor ich wieder für meine Rechtsprüfung am Montag lernen konnte – ich erinnere mich an die Dinge, die ich in den letzten Tagen gelernt habe, aber trotzdem fühlt es sich an als würde ich irgendwie falsch lernen, ich bin verunsichert :S

Friday: Travelling (03.02.2012) // Freitag (03.02.2012): Reisen

Getting up early and fighting your way out of the warm bed is one thing. The other thing is trusting the bus schedules that you can find online. The latter one is definitely the worse one since I missed my bus and then had to take a taxi to the train station in Jyväskylä – goodbye money.

Then I forgot my gloves at home, which is very smart when it´s -26°C outside, yet I spent my time with photographing as you can see in an earlier post. Didn´t make me feel warmer, but at least it was a nicer way to spend the time outside since the train station just opens at 6AM and not a second before. Finally on the bridge there have been no people walking around, which is really hard to find, no matter at which day and nighttime…

Then: the train was late. 20 minutes. Great success. The trainride itself was okay, the waiting in Tampere for the airport bus was too long (40 minutes) but it passed by rather fastly since I had some company.

When I was at the airport and was, surprise, again waiting, I already wondered if the futsal guys would be having a match this weekend, so I might be able to go and see it. Once I arrived at Frankfurt-Hahn airport, I had a lot of time for ideas and plans – had to wait more than 4 hours till my bus to Cologne left. So yeah, hopes and ideas formed a plan, and watching futsal on Saturday was set.

Once I was home, I was happy. No stress anymore, no waiting, relaxing.

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Früh morgens aufzustehen und sich aus dem warmen Bett zu kämpfen ist die eine Sache. Die andere Sache ist das Vertrauen in Online-Buspläne. Letzteres ist definitiv schlimmer, da ich meinen Bus verpasst habe und deshalb ein Taxi zum Bahnhof in Jyväskylä nehmen musste – tschüss Geld.

Dann habe ich meine Handschuhe zu Hause vergessen, was wirklich clever ist wenn es -26°C draußen hat, trotzdem habe ich meine Zeit mit Fotografieren zu verbringen wie ihr im vorigen Eintrag sehen könnt. Hat mich zwar nicht gewärmt, aber es war wenigstens eine nettere Art und Weise die Zeit draußen zu verbringen, da der Bahnhof erst um 6 Uhr aufmacht – und keine Sekunde früher. Auf der Brücke hatte ich das Glück, dass endlich einmal keine Leute herumliefen, denn sonst ist immer jemand da, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit.

Dann: der Zug war 20 Minuten zu spät. Super. Die Zugfahrt an sich war okay, das Warten auf den Flughafen-Bus in Tampere war zu lang (40 Minuten), aber es ging recht schnell vorbei da ich jemand kennengelernt hatte.

Als ich dann im Flughafen war und, Überraschung, wieder warten müssen, habe ich mich schon gefragt ob die Futsal-Jungs wohl wieder spielen würde an diesem Wochenende, ich könnte es mir ja anschauen. Als ich dann in Frankfurt-Hahn ankam und wieder warten musste, und dieses Mal mehr als 4 Stunden bis mein Bus nach Köln abfuhr, hatte ich viel Zeit für Ideen und Pläne. Aber ja, Hoffnungen und Ideen formten einen Plan, und es wurde festgesetzt, dass ich am Samstag Futsal schauen gehen würde.

Als ich dann endlich zu Hause war, war ich glücklich. Kein Stress, kein Warten, nur Entspannen.

4 Days in a Row (01.10.2011 => 04.10.2011) / 4 Tage hintereinander (01.10.2011 => 04.10.2011)

01.10.2011 – Saturday
I woke up in the morning and thought it was Monday morning. And then a clumsy day followed – running against a chair, table, wardrobe, dropping stuff…welcome clumsiness. Nevertheless, started writing a CD review and some stuff for university.

02.10.2011 – Sunday
I ended up staying awake way too long, been stuck reading one of the books I received for my birthday – it was just sooooo great to read and I simply couldn´t stop – the outcome was swollen eyes the next morning XD In the evening I went to futsal practise, which was a tough one since I am still (or again) having a cold and man, I was so sweated again…but what was cool that there were more people than 2 weeks ago and more non-Finns so more and more there was English spoken and not Finnish only ;))

03.10.2011 – Monday
I felt everything but not well – pretty ill actually. Started actually at university when I was there at my 8am lesson which was horrible since I hadn´t slept properly at night. During the day my temperature just kept rising and I had a slight fever and felt weak and everything – but I still went food shopping and then pre-cooked it at home, cleaned my apartment and did all this…life has to go on, no matter how I feel…Then also the damned elevator was out of order again, I really wonder why that new one is such a bitch – it´s more out of order than the old one has been, and that really is fascinating.

04.10.2011 – Today
At the moment the laundry is washing itself, been spending the lunchtime and afternoon with a fellow Turisas fan who I had met in Belgium at the gig – yes, the world is small 😀
It was a really funny and lovely time and somehow cool to speak German to someone from face to face *giggling* Though I realized I, at times, put some English words into my sentences XD
Just cooked a bit and the funny thing is that I was completely full after a first small plate…plus my temperature went up again. Not good. Not good at all.

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01.10.2011 – Samstag
Ich bin morgens aufgewacht und dachte, dass es Montag wäre. Und dann folgte ein schusseliger Tag – bin gegen den Stuhl gerannt, gegen den Tisch, gegen den Schrank, habe Sachen fallen gelassen…willkommen Schusseligkeit. Aber egal, habe ein CD-Review angefangen und habe noch was für die Uni gemacht.

02.10.2011 – Sonntag
Es endete damit, dass ich viel zu lange wach geblieben war in der Nacht, da mich das Buch einfach nicht losgelassen hat – eines der Bücher, die ich zum Geburtstag bekomme habe – es war einfach sooo gut und ich konnte einfach nicht aufhören – das Ergebnis waren dann geschwollene Augen am Morgen XD Abends bin ich dann zum Futsal-Training, was wirklich hart war weil ich immer noch (oder wieder) erkältet bin und man, war ich durchgeschwitzt…aber was cool war ist, dass es mehr Leute als vor zwei Wochen waren und auch mehr nicht. Finnen, sodass einfach mehr Englisch gesprochen wurde…

03.10.2011 – Montag
Ich habe mich wirklich nicht gut gefühlt – eigentlich recht krank. Es hat in der Uni angefangen als ich in meiner 8 Uhr Vorlesung saß, was recht schlimm war weil ich nicht wirklich gut geschlafen hatte in der Nacht. Im Verlauf des Tages ist dann meine Temperatur immer weiter angestiegen und ich hatte leichtes Fieber und fühlte mich schlapp und alles – aber ich bin trotzdem Einkaufen gegangen und habe dann zu hause vorgekocht, meine Wohnung ein bisschen geputzt und all das…Das Leben geht weiter, egal wie es mir geht…Dann hat der verdammte Aufzug nicht funktioniert, mal wieder, und ich frage mich wirklich warum dieser neue Aufzug so ätzend ist – der ist mehr kaputt als der Alte war, und dieser Fakt macht mich stutzig.

04.10.2011 – Heute
Im Moment ist Wäsche in der Waschmaschine, habe den Mittag und den Nachmittag mit einem anderen Turisas-Fan verbracht, die ich in Belgien beim Konzert getroffen habe – ja, die Welt ist klein 😀
Es war eine lustige und schöne Zeit und auch irgendwie cool von Gesicht zu Gesicht Deutsch zu sprechen *lach* Auch wenn ich bemerkt habe, dass ich manchmal ein paar Englische Wörter in die Sätze gepackt habe XD
Habe dann was gekocht und das lustige ist, dass ich nach einem kleinen Teller total voll war…und meine Körpertemperatur ist wieder gestiegen. Nicht gut. Gar nicht gut.

…this is a state of emergency…. (17.09.2011 – 19.09.2011)

19.09.2011 – TODAY (Monday)
Alright, the reason for me putting “today” as the first part of this entry because I´d like to explain the headline for this entry. It´s taken from the Papa Roach song “State of Emergency” and refers to the test-evacuation that we had today in the morning at university during out Economics and Financial Accounting lesson. I was checking my emails in a little break and all of a sudden this fucking painful alarm noise started. Then we all got shoved outside and yeah, the full testing – ambulance and one fire-brigade came and all that. I just hope the fire brigade doesn´t usually need that long to rescue someone from a window like they needed today during this test. I mean, being at university at 8AM on a Monday is the one thing, but being shoved outside in the cold after having turned deaf because of the noise…NICE. Not.
Now I am sitting home again and just started my laundry day…machine one is running, machine two will follow in like an hour or something.
Besides that, well, I feel not that healthy and am all tired, my mood is crappy, but hey, tomorrow no university. At least something XD

18.09.2011 – YESTERDAY (Sunday)
Well, it´s been a really lazy day. I got up really really late and then did basically. Well, nothing. Except for going to play futsal in the evening which was once again really nice though we were very few people this time so we played on a smaller field with different rules…I was again fascinated how much sweated I can be after one hour o.O Then just missed the earlier bus by 2 minutes and decided to walk to the centre to at least be in motion and not stand in the cold whilst being sweated…
Oh and before I had started some travel plannings and did some cost calculations for that when it comes to a few gigs in winter in Germany *laughing*

17.09.2011 – THE DAY BEFORE YESTERDAY (Saturday)
Me = relaxxed. I didn´t do that much for university, I just wanted to have a quiet weekend for once. Stayed up very long nevertheless, been chatting and texting a lot till like 3AM or so XD
But sleeping in and hanging around and just doing nothing useful – it feels great I really have to say 😀

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19.09.2011 – HEUTE (Montag)
Der Grund dafür, dass ich “heute” als erstes hier beschreibe liegt daran, da ich die Überschrift für diesen Eintrag erklären möchte. Die Überschrift stammt vom Papa Roach Song “State of Emergency” und bezieht sich auf die Test-Evakuierung des Uni-Gebäudes heute morgen während wir halt den Ökonomie und Buchhaltung Kurs hatten. Ich war meine Emails am checken in einer kleinen Pause als plötzlich dieser schneidende und laute Ton begann. Dann wurden wir alle nach draußen gescheucht  und joah, das volle Testprogramm – Krankenwagen und Feuerwehr (1 Wagen) kam auch und all das. Ich hoffe einfach nur, dass die Feuerwehr im wirklichen Notfall nicht auch so lange braucht wie sie heute gebraucht haben jemanden aus nem Fenster zu retten. Ich mein, um 8 Uhr an der Uni sein zu müssen an einem Montag ist das eine, aber dann nach draußen in die Kälte geschoben zu werden und taub zu werden durch den Alarm-Ton ist das andere. NETT. Nicht.
Jetzt sitze ich wieder zu Hause und habe meinen Waschtag angefangen…Maschine 1 läuft, Maschine 2 wird in einer Stunde oder so folgen.
Davon abgesehen, na ha, fühle ich mich nciht ganz so gesund und bin total müde, meine Laune ist nicht so toll, aber hey, morgen keine Uni. Wenigstens etwas XD

18.09.2011 – GESTERN (Sonntag)
Na ja, es war ein wirklich fauler Tag. Ich bin wirklich sehr spät aufgestanden und habe dann…Na ja, nichts gemacht. Außer abends dann Futsal zu spielen was wirklich schön war auch wenn es dieses Mal recht wenige Leute waren, die gekommen sind und wir daher auf einem kleineren Feld und mit anderen Regeln gespielt haben…Es war einmal mehr faszinierend zu sehen wie viel man in einer Stunde schwitzen kann o.O Dann habe ich nur ganz knapp den früheren Bus verpasst und habe mich entschieden zum Zentrum zu laufen um in Bewegung zu bleiben so verschwitzt wie ich war und ich so wenigstens nicht in der Kälte stehen musste.
Oh und ich habe angefangen etwas Reiseplanung zu betreiben und Kostenplanung zu betreiben für ein paar Konzerte im Winter in Deutschland *lach*

17.09.2011 – VORGESTERN (Samstag)
Ich=entspannt. Ich habe nicht sonderlich viel für die Uni gemacht, ich wollte einfach nur ein ruhiges Wochenende haben. Ich bin trotzdem recht lang aufgeblieben, haben gechattet und SMS geschrieben bis 3 Uhr morgens oder so XD
Aber ausschlafen und herumhängen und einfach nichts nützliches machen – das fühlt sich toll an 😀

11.09.2011 & 12.09.2011

11.09.2011
The return to Jyväskylä from Tampere – I was dead tired when I was sitting in the train but happy. Happy in a way that you just cannot describe, happy to the bones in some way – it´s been just an experience that, that changed a lot to say a bit.
Anyways, came home, finished some reading material, wrote some learning diary and in the evening: first time going to futsal – was really nice but sooo exhausting. Was a cool time, enjoyed it and surely will make it the next times aswell 🙂 I was so done but happy in the evening 😀

12.09.2011
Tired and not at university. The weekend had really been taking its toll – tired and worn out but with a smile on my face, this is how I was walking around and reading the reading material and well, that was it. It was raining, my hip was hurting…and of course the live-stream that was supposed to show the Apocalyptica gig in Helsinki didn´t work properly for me- that kinda ruined my mood.

My toe was hurting and I started torturing it – aka pushing the flesh away from the toe nail, putting desinfection-stuff on it, putting iodine-creme on it…I just hope it works, otherwise it will really frustrate me, seriously.

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11.09.2011
Die Rückkehr von Tampere nach Jyväskylä – ich war todmüde als ich im Zug saß, aber war glücklich. Glücklich in einer Art und Weise, die man nicht beschreiben kann, bis auf die Knochen glücklich irgendwie – es war einfach eine Erfahrung, die vieles verändert hat um das Mindeste zu sagen.
Na ja, dann war ich zu Hause, habe etwas Lesematerial zu Ende gelesen und mein Lerntagebuch gefüllt und abends bin ich dann das erste Mal zum Futsal Training – es war echt toll auch wenn wirklich anstrengend. War eine coole Zeit, habe es genossen und werde es sicherlich die nächsten Male auch machen 🙂 Ich war so müde aber glücklich danach 😀

12.09.2011
Müde und nicht in der Uni. Das Wochenende hat jetzt seine Nachwirkungen – müde und ausgelaugt aber trotzdem mit einem Lächeln auf meine Gesicht, das ist wie ich herumlaufe und all das Lesematerial lese und na ja, das war es schon. Es regnete, meine Hüfte tat weh…und natürlich hat der Live-Stream vom Apocalyptica Konzert in Helsinki nicht bei mir funktioniert – das hat meine Laune ruiniert.

Mein Zeh tut weh und ich habe ihn etwas gequält – aka die Haut wegdrücken vom Zeh, Desinfektionsmittel drauf mache, Jod-Creme drauf und so was…ich hoffe nur, dass es funktioniert, ansonsten würde es mich wirklich frustrieren, ernsthaft.

6.9.2011 to 9.9.2011 // 6.9.2011 bis 9.9.2011

6th September
Man I slept like a baby last night – those muscle relaxxers really kicked in when it comes to that side-effect of tiredness. Fascinating o.O
Also I had a slight headache which didn´t really make my mood better, but at least my neck stopped hurting. It´s like getting rid of one thing and getting the other instead hahaha

7th September
Not much actually happened – I was trying to force creativity at university and couldn´t have failed more. Talking about failing – wanted to wash the dishes and start reading things for university, but didn´t do anything of it. What a day of big actions, much planned, nothing done. Perfect.

8th September (stolen from the 30 days Challenge)
It´s Thursday. And it´s a horrible day. Perfect timing for this damned part of the challenge. When I realized this was on today, I felt like smacking something into someone´s face. Bad timing.

Well, I woke up and felt deadly tired thanks to the muscle relaxxers, then stomach sick after my hot chocolate. Went to university and enjoyed the bad weather outside, all grey, shitty. One course didn´t take place, the teacher had sent the information email not the right way, so I didn´t know about it.
Therefore went to the other course that is always running at the very same time. Sat there and yeah, tried to listen. Didn´t work, I was tired.

Then at Campus Entertainment we got out positions told, I am the teamleader of M3 (the project I worked in already last year). Oh and I got an open compliment for my application. Nice.
Then during the time there I got to know that Netta (accordion) and Hanu (bass) from Turisas have left the band. That killed everything. I still don´t know what to say or think, and this isn´t the place I wanna spam with my whining. Well anyways, my mood was in the red area and that´s it. Fact. Over and out. Actually I am doing well with getting more sporty and shit, but today I don´t care, pizza, fanta and sweets for me.
That´s it.

P.S. It is raining.

9th September
Day off. Weekend now. I started packing together some stuff for Tampere and wondered if I should go to the gig of Apocalyptica or not – 42 euros are a lot of money of being not sure if I will like it or not – but it´s been mentioned that they would be playing many old songs and also something that wasn´t played live before, so…sounds SO tempting…
Did a load of reading for a course, been writing a lot of pages for the learning diary that I also need to write and I got it going pretty good I think.

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6. September
Man, ich habe wie ein Baby geschlafen – diese Muskel-Entspanner Tabletten haben vollstens eingeschlagen wenn es um die Nebenwirkungen geht. Faszinierend o.O
Ich hatte auch leichte Kopfschmerzen, die meine Laune nicht wirklich besser gemacht haben, aber wenigstens hat mein Nacken aufgehört zu schmerzen. Es ist als würde man eine Sache loswerden und dafür eine andere dafür bekommen hahaha

7. September
Es ist nicht viel passiert – ich habe versucht, Kreativität zu erzwingen und hätte nicht schlimmer scheitern können. Da ich gerade über Versagen rede – ich wollte eigentlich mein Geschirr abwaschen und für die Uni lesen, aber ich habe nichts davon gemacht. Ein Tag voller großen Pläne, viel geplant, aber nichts gemacht. Super.

8. September (gestolen von der 30 Tage Challenge)
Es ist Donnerstag. Und es ist ein schrecklicher Tag. Perfektes Timing für diesen Teil der Challenge. Als ich realisierte, dass ich das heute schreiben musste, hatte ich das Bedürfnis jemandem eine zu knallen. Schlechtes Timing.

Bin aufgewacht und war todmüde dank dieser Tabletten, dann war mir übel nachdem ich etwas Kakao getrunken hatte. Bin dann zur Uni und habe das schlechte Wetter draußen genossen, alles grau, kacke. Ein Kurs fand nicht statt, der Lehrer hatte die Informations-Email nicht richtig verschickt sodass ich davon nichts wusste.
Daher bin ich dann zum anderen Kurs, der halt parallel läuft. Bin da gesessen und ja, habe versucht zuzuhören. Es hat nicht funktioniert, ich war todmüde.

Dann bei Campus Entertainment bekamen wir unsere Positionen gesagt und ich bin zur Teamleiterin von M3 (dem Projeckt, wo ich schon letztes Jahr dran gearbeitet habe). Oh und ich bekam ein Kompliment für meine Bewerbungsunterlagen. Nett.
Dann während der Zeit da erfuhr ich, dass Netta (Akkordion) und Hanu (Bass) von Turisas die Band verlassen haben. Das hat alles zerstört. Ich weiß immer noch nicht was ich denken oder sagen soll, und das ist nicht der Ort den ich mit meinem Gejammere zuspammen möchte. Na ja, meine Laune war im roten Bereichund das war´s. Fakt. Aus und vorbei. Eigentlich habe ich ja gut dran gearbeitet sportlicher zu werden und all das, aber heute ist es mir egal, Pizza, Fanta und Süßigkeiten für mich.
Das war es.

P.S. Es regnet.

9. September
Freier Tag. Jetzt Wochenende. Ich habe angefangen ein bisschen für meinen Trip nach Tampere zu packen und ich fragte mich, ob ich zum Apocalyptica Konzert gehen sollte oder nicht – 42 Euro sind halt verdammt viel Geld und ich war mir nicht sicher, ob es mir überhaupt gefallen würde oder halt nicht – aber es wurde erwähnt, dass halt einige alte Stücke gespielt werden würden und auch ein Lied gespielt werden würde, dass es halt live noch nicht gab oder so…und das klingt SO verlockend…
Ich habe einiges an Lesen gemacht für den Kurs, habe einiges für mein Lerntagebuch geschrieben was ich halt auch machen muss und ich habe es recht gut zum Laufen bekommen, denke ich.

31st August and 1st September // 31. August und 1. September

Today It´s been one of those days where you wish you´d not study – why? Because the day started with needing to be at university at 8am. I woke up and felt somehow unhealthy stomach-wise, but luckily this feeling disappeared during the day.
Also I handed in my application for some positions at Campus Entertainment – let´s see as what I´ll end up for this year 😉 I am someone who sees things in a realistic way, so I don´t think I´ll get my no. 1 choice of position but still I´ll give my best at the interview which I´ll be having on coming Tuesday. Besides this, I didn´t really do anything special – except for nearly losing my nerves when the drilling and hammering went on from 10am to 4pm. I am really losing my last nerve here with those elevator construction works, I am serious.

Yesterday I found out when my two other intensive-courses will be taking place and thank god, they do not overlap. But one is including Saturday and Sunday as university days. When I saw that I felt like it´s April 1st or something. But unfortunately I had to realize it wasn´t. Reality sucks at times, but this is all I am doing for simply getting ready for internship and thesis as fast as possible. Every goal has a price that the person has to pay, here you go with mine. But well, as frustrated and on withdrawal I am, it´s good that Turisas won´t be touring till December at least here in Finland, so this is not going to distract me 😉 Spent the afternoon with writing all application material for Campus Entertainment, and there it went, the time…

BTW I just stumbled over something I wrote some days ago and I still think it´s kinda hilarious but true:
<<my life isn´t about “Sex, Drugs & RocknRoll”, it´s about “University, Online-Magazine & Street team”. Hm. What did I do wrong? XD>>

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Heute war einer der Tage, wo man sich wünscht, man würde nicht studieren – warum? Weil der Tag damit begann, dass ich um 8 Uhr in der Uni sein musste. Ich bin aufgewacht und habe mich nicht gesund gefühlt was meinen Magen anging, aber zum Glück ging dieses Gefühl im Laufe des Tages wieder weg.
Außerdem habe ich meine Bewerbung für ein paar Positionen bei Campus Entertainment eingereicht – mal schauen, wie das Ganze ausgeht 😉 Ich bin jemand, der Singe realistisch sieht, daher denke ich nicht, dass ich meine Nr. 1 Priorität an Position bekommen werde, aber trotzdem werde ich beim Interview am Dienstag mein Bestes geben. Davon einmal abgesehen, habe ich nichts Besonderes gemacht – wenn man davon absieht, dass ich fast meine Nerven verloren habe, weil von 10 bis 16 Uhr permanent gehämmert und gebohrt wurde. Ich verliere meinen letzten Nerv wenn das so weitergeht mit den Aufzugs-Bauarbeiten, ich meine das ernst.

Gestern habe ich herausgefunden, wann meine beiden anderen Intensiv-Kurse stattfinden und sich nicht überschneiden, zum Glück. Nicht so toll ist aber, dass einer der beiden auch Samstag und Sonntag als Uni-Tage verbucht. Als ich das sah, dachte ich zuerst, dass es 1. April sei, aber leider war es das nicht. Die Realität ist manchmal ätzend, aber all das mache ich dafür mit meinem Studium soweit fertig zu sein dass ich mein Praktikummachen und meine Bachelor-Arbeit schreiben kann, und das so schnell wie möglich. Jedes Ziel hat einen Preis, den man dafür zahlen muss und das ist halt meiner. Aber na ja, so frustriert und auf Entzug wie ich bin, ist es eigentlich gut, dass Turisas bis Dezember nicht in Finnland auf Tour gehen werden, daher wird mich nichts ablenken 😉
Den Nachmittag habe ich damit verbracht all die Bewerbungs-Unterlagen für Campus Entertainment zu schreiben und da ging sie dahin, die Zeit…

Übrigends habe ich etwas, was ich vor ein paar Tagen schrieb, wiedergefunden und finde es immer noch recht amüsant, aber wahr:
<<Mein Leben dreht sich nicht um „Sex, Drogen & RocknRoll“, es dreht sich um „Universität, Online-Magazin & Streetteam“. Hm. Was habe ich falsch gemacht? XD >>

A little trip diary // Ein kleines Reise-Tagebuch

16th August
It was 9:30am when I got up and 11:20am when I left the house in Köln. With a fully packed car – cello case, big suitcase and heavy backpack. A last turning around and looking back, then closing the house-door and starting the car. Yes, I was the driver for the way to Travemünde. Once again driving, driving fast – it was nice, I enjoyed it, it felt natural and relaxxing I have to say 😀 But I got sooo tired once me and my dad arrived at the harbour and I went to clear out some things and then went for a walk in Travemünde itself. It was a lovely time, though it also felt weird.

Then in the evening I checked in, then at 11pm I took my stuff out of the back of my car and baaam, the straps of my backpack ripped. Fail. Big fail. Frustration. Nerves killed badly. Had to leave some stuff at the car to make it all work, but what else should I have done? Then: again waiting. Waiting for the transportation to the ferry. And then it was there, the moment. When I was sitting in the van and saw the terminal becoming smaller and the ferry bigger and bigger. And then I was on the ferry. Stored my cello and even my suitcase in the purser´s “office”, which was a tiny little room and far away from a real office hahaha but anyways. The rest of the stuff I stored in a locker and then went on deck when the ferry left the harbour.

Darkness, lights getting smaller and smaller. Wind around me, playing with my hair. Listening to FAUN´s “Tagelied”. Tears in my eyes. I have to admit I felt like crap, staring into the glittering water and standing there alone on the deck. It felt like I heard my heart breaking, like a glass breaking when it´s thrown on the floor.

At 5am I tried to go to sleep on my sleeping seat but it was cold and i just couldnt sleep because it was so uncomfortable. I wandered around and ended up sleeping on a leather couch in a lounge. And finally I slept, even though the permanent vibrating everything really annoyed me.

17th August
When I woke up in the morning, I felt sea sick all of a sudden. I felt dizzy, looked like shit, felt weird. Went to buy a sandwich as breakfast and sat outside since it was a sunny day. The day was nice, sooo sunny, you were able to sit outside on the deck and sunbath, just wearing a tshirt…At some point I enjoyed a Lonkero and continued sunbathing, the rest of the day I spent mostly reading and hanging around, sleeping a little…there wasn´t much to do or see, so ;)) In the evening I ended up sharing the lounge with 4 Schalke 04 fans (soccer) who were on their way to the game against Helsinki. I had a nice and fun time, it was somehow entertaining I have to say 🙂 And finally I got to sleep on a proper couch, cozy and soft…awesome, I never guessed I´d love a couch this much as I did that night ;))

18th August
I woke up rather late, but still in time to get ready – well, I was not having to change clothes, nor did I have a brush or a toothbrush, so basically getting up and making a tail with my hair was the onyl thing I needed to do hahaah XD
I watched how the ferry arrived at the Vuosaari harbour in Helsinki – it was cold and cloudy, finnish weather many people would immediately say hahaha ;)) Then I went to pick up my cello and my suitcase and waited for a transportation to the terminal, and from there I did not take a taxi. No, I first took the bus to the metro station and then the metro to central station, then fought with stairs and my luggage and then got to know I had 3 hours to wait for the next direct train to Jyväskylä. Ended up sitting there and reading my book which I then finished on the train once it had actually decided on stopping to have technical problems (45min delay). Then it again and again stopped and was slower than usual so I had a 1.5 hour delay when I finally arrived in Jyväskylä. Since it was raining, I took a taxi this time. Which was good, because when I entered the house I live in, I saw that the elevator was out of order since the building is somewhen getting a new one. Supposedly. So I first went to carry up my bag and my cello case. And the second time it was my backpack. The third time was my suitcase of like 21kg. Remember: I live on the 5th floor. Then I had an asthmatic attack and still went to the store to buy food. I was so dead afterwards and pissed when I realized how much dust from the elevator construction works was in my apartment…

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16. August
Es war 9:30 Uhr als ich aufstand und 11:20 Uhr als ich das Haus in Köln verlies. Mit einem vollgepackten Auto – Cellokoffer, großer Koffer und schwerer Rucksack. Ein letztes Mal umdrehen und zurückschauen, dann war die Tür zu und das Auto gestartet. Ja, ich war der Fahrer für die Strecke von Köln nach Travemünde. Einmal mehr fahren, schnell fahren – es war toll, ich habe es genossen, es fühle sich natürlich und entspannend an muss ich sagen 😀 Aber ich wurde so müde als mein Vater und ich dann am Hafen angekommen waren und ich ein paar Dinge klären musste und danach einen Spaziergang durch Travemünde gemacht habe. Es war eine angenehme Zeit, auch wenn es sich seltsam anfühlte.

Dann, abends, habe ich mich eingecheckt und um 23 Uhr habe ich mein Zeug aus dem Auto genommen und bäääm, die Schnüre meines Rucksacks rissen. Scheiße. Großer Mist. Frustration. Die Nerven komplett am Ende. Musste daher ein paar Sachen im Auto lassen um das Ganze noch hinzukriegen, was hätte ich sonst machen sollen? Dann: warten, einmal mehr. Warten für den Transport zur Fähre. Und dann war er da, der Moment. Und als ich dann im Van saß und das Terminal kleiner und kleiner wurde und die Fähre größer und größer…Und als ich dann auf der Fähre war, habe ich mein Cello und meinen Koffer im Büro vom „Zahlmeister“, was ein kleiner extremst kleiner Raum war und weit weg von einem Büro war hahaha aber egal. Den Rest meiner Sachen habe ich dann im Schließfach verstaut und bin dann auf´s Deck gegangen als die Fähre den Hafen verlassen hat.

Dunkelheit, Lichter wurden kleiner und kleiner. Wind um mich herum, spielen mit meinen Haaren. Hörte mir FAUN´s „Tagelied“ an. Tränen in meinen Augen. Ich muss zugeben, dass es mir beschissen ging als ich da auf das glitzernde Wasser starrte und alleine an Deck war. Es fühlte sich an als würde ich hören können wie mein Herz in immer kleinere Stücke zerbrach, wie wenn man ein Glas auf den Boden schmiss.

Um 5 Uhr morgens habe ich dann versucht auf meinem Ruhesessel zu schlafen, aber es war kalt und zugig und ich konnte einfach nicht schlafen weil es so unbequem war. Ich bin herumgelaufen und habe dann auf einer Ledercouch in der Lounge geschlafen. Endlich schlafen. Auch wenn das permanente Vibrieren wirklich nervtötend war.

17. August
Als ich morgens aufgewacht bin, fühlte ich mich seekrank, ganz plötzlich. Mir war schwindlig, ich schaute beschissen aus, fühlte mich seltsam. Habe dann ein Sandwich für´s Frühstück gekauft und bin dann draußen gegessen, da es ein sonniger Tag war. Der Tag war nett, sooo sonnig, man konnte draußen auf dem Deck sitzen und sonnenbaden, und das nur im T-Shirt…Irgendwann habe ich mir dann einen Lonkero gegönnt und habe dann weiter Sonne getankt, den Rest des Tages habe ich dann meist mit Lesen und herumhängen verbracht, etwas geschlafen habe ich auch…es gab halt nicht viel zu tun oder zu sehen, von daher ;)) Abends habe ich mir dann die Lounge mit 4 Schalke 04 Fans (Fußball) geteilt, die auf dem Weg nach Helsinki zum Spiel waren. Ich hatte eine nette und lustige Zeit, es war irgendwie unterhaltsam, das muss ich schon sagen 🙂 Und endlich konnte ich auf einer richtigen Couch schlafen, weich und gemütlich…wundervoll, ich hätte nie gedacht, dass ich eine Couch so sehr lieben könnte wie ich es in der dieser Nacht tat ;))

18. August
Ich bin recht spät aufgewacht, aber immer noch rechtzeitig um mich fertig zu machen – na ja, ich musste nicht meine Kleidung wechseln, und da ich weder Bürste noch Zahnbürste hatte, ging es schnell – ich musste mir nur aufstehen und meine Haare zusammenbinden XD
Ich habe mir angeschaut wie die Fähre im Hafen in Vuosaari, Helsinki, eingelaufen ist – es war kalt und bewölkt, Finnisches Wetter halt wie viele Leute sofort sagen würden ;)) Dann bin ich hinuntergegangen um mein Cello und meinen Koffer zu holen und habe auf den Transport zum Terminal gewartet, und von da habe ich kein Taxi genommen. Nein, ich habe zuerst den Bus genommen zur Metra-Haltestelle und von dort aus dann mit der Metro zum Hauptbahnhof, dann habe ich mit den Treppen und meinem Gepäck dort gekämpft und habe dann erfahren, dass ich drei Stunden warten muss bis der nächste Direktzug nach Jyväskylä abfuhr.
Ich saß dann da und las mein Buch, was ich dann im Zug zu Ende gelesen habe als dieser sich endlich mal dazu entscheiden hatte keine technischen Probleme mehr zu haben (45min Verspätung). Dann hin und wieder stoppte der Zug und war langsamer als normal, daher bin ich mit 1.5 Stunden Verspätung dann endlich in Jyväskylä angekommen. Da es regnete, habe ich das Taxi genommen. Was gut war, denn als ich das Haus betrat sah ich, dass der Aufzug ausgebaut war, da wir irgendwann einen neuen bekommen werden. So der Plan. Daher bin ich dann zuerst mit Tasche und Cello hochgelaufen, das zweite Mal mit meinem Rucksack und das dritte Mal dann mit meinem Koffer von ca. 21kg. Als Erinnerung: ich lebe auf der 5. Etage. Dann hatte ich einen Asthma-Anfall aber bin dann trotzdem noch in den Laden gegangen um Essen zu kaufen. Ich war danach so tot und angenervt als bemerkte, dass sich Staub von der Aufzug-Arbeiterei in meinem ganzen Apartment breit gemacht hatte…

If a busdriver asks you… // Wenn dich ein Busfahrer fragt…

…if you are okay, latest then you know you look as shitty as you feel, like it´s been in my case when I was going back home after stuff-shopping.
I had a night of insomnia, I fell asleep at around 7am and then got up at noon again to go and do the shopping. I literally felt sick because of the tiredness and I still feel like a walking zombie or even worse, if that´s possible.

I´ve been checking the weather forecast for Nummirock and well, not pleasing. And I have the feeling I´ll pack warmer stuff than for Sauna Open Air *laughing*
About packing – well, I am halfway done with stuffing the things into my bags, pretty annoying. And tiring.

And tiring – even shoving a damned pizza into the oven was the biggest challenge ever today, frustrating. But taking a nap cannot be the solution because then I am stuck awake for another night and I really cannot handle that.

So tomorrow I am able to pick up my vacuum cleaner at the nearest post station and maybe even use it and get rid of all the dust…or I just relaxx, I don´t know…the festival days will be stressing again…highlight of course Turisas on the last day in headliner spot…some smaller travelling plans for the same festival are messy again, but well, that´s life XD

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ob du okay bist, spätestens dann weiß man dass man genauso scheiße aussieht wie man sich fühlt, in meinem Fall ist das passiert als ich vom Einkaufen zurückgefahren bin.
Ich hatte eine Nacht voller Schlafstörung, bin erst gegen 7 Uhr eingeschlafen und habe dann bis 12 geschlafen und bin dann aufgestanden um den Einkauf zu machen. Ich habe mich wirklich krank hgefühlt auf Grund der Müdigkeit und fühle mich immer noch wie ein laufendes Monster oder noch schlimmer, wenn das überhaupt geht.

Ich habe die Wettervorhersage für´s Nummirock angeschaut und na ja, nicht sonderlich toll. Und ich habe das Gefühl, dass ich wärmere Kleidung als für´s Sauna Open Air packen werde *lach*
Über´s Packen – na ja, ich bin schon halb damit durch und habe meine Sachen in meine Taschen gestopft, echt ätzend. Und ermüdend.

Und ermüdend – sogar eine Pizza in den Ofen zu schieben war wohl DIE Anstrengung des tages heute, frustrierend. Aber jetzt ein Nickerchen zu machen kommt nicht in Frage weil ich dann eine weitere Nacht wach liegen würde und das geht einfach nicht.

Morgen kann ich meinen Staubsauger bei der nahegelegenen Post-Station abholen und vielleicht komme ich sogar dazu auch staubzusagen und den Staub los zu werden…oder ich entspanne mich einfach nur….das Festival wird anstrengend genug…das Highlight ist natürlich Turisas am letzten tag in Headliner-Position…ein paar kleinere probleme was meine Anreise angeht sind wieder aufgetaucht, aber so ist das Leben XD