Looking stupid on videos since 1989 // Seit 1989 sehe ich auf Videos dumm aus

Alright, this is a video (done by Turisas) on their appearance at Getaway Rock festival in Sweden. Your task now: find me! In case you cannot, scroll down, I took screenshots of two obvious times where I am visible – for a bigger version, just click on the photo…
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Okay, das ist ein Video (von Turisas) über ihren Auftritt auf dem Getaway Rock festival in Schweden. Eure Aufgabe ist jetzt: findet mich! Falls ihr das nicht schafft, scrollt runter, ich habe Screenshots von zwei der offensichtlichsten Stellen, wo ich zu sehen bin, gemacht – für eine größere Version einfach auf´s Foto klicken…

 

 

Take the day – und lass die Probleme übernehmen (GERMAN VERSION)

Manche Dinge kann man nicht wirklich übersetzen, wie z.B. die Song-Zitate, aber ich versuche es und hoffe, den Sinn nicht komplett zu verfälschen.

Der Ausflug war eine Achterbahnfahrt, zwischen Problemen, Stress und viel Spaß. Höhen und Tiefen, die aufeinander folgten und na ja, es war eine Erfahrung.
Ich habe entschieden den Turisas Lidtitel “Take the Day” als Teil der Überschrift zu nutzen und auch die Lyrics für die anderen Überschriften zu nutzen, da das Lied die Zeit bis zum Konzert und dann auch für die Zeit danach einfach sehr passend scheint.

“From the line, you have had your rest!” – “Von der Linie, du hattest deine Erholung!”
Wir sind echt früh aufgestanden und sind dann zum Flughafen, haben eingescheckt, sind durch die Sicherheitskontrollen und oh Wunder, nichts piepte bei mir, echt seltsam…ein Wunder irgendwie *lach*. Das Ausruhen war vorbei, ein anstrengender Tag begann – aber auch mit einer Überraschung. Ein paar „Leute“ kamen an und sind mit uns geflogen – na ja, es war die Band selbst, es war irgendwie lustig ;)) Sie wurden von jemandem vom Festival abgeholt während wir unseren Weg zur Bahnhalte suchten, dann fanden und in den Zug nach Gävle stiegen, nachdem wir unsere nicht so teuren Tickets dafür kauften. Die Bahnfahrt selbst war langweilig und nervig für mich, aber wenigstens konnte ich ein wenig schlafen und ein bisschen Kraft auftanken was ich noch brauchte, aber zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnte…Als wir in Gävle ankamen, entschlossen wir uns zum festivalgelände zu laufen, weil der Bus einfach ein Scherz war – so teuer, ich war echt sprachlos. Und das für nur 2km, was fpr ein Scherz, was für ein Scherz…

“Long is the hour for the waiting man” – “Lang ist die Stunde für einen Wartenden”
Als wir dort dann endlich ankamen, mussten wir den Ort, wo man die Gästeliste-Plätze handhabte, finden und taten dies und stellten uns an. Und ich fühlte mich automatisch nervös und gestresst aus irgendwelchen Gründen. Ich hatte ein schlechtes Gefühl und das wuchs jede Sekunde. Und dann, als die Dame im Computer nach unseren Namen suchte und es länger und länger dauerte, riet ich schon, dass ich richtig lag. Etwas lief schief, und dafür bekam ich sehr schnell recht und zwar schon dann als ich den Gedanken gerade zu Ende gedacht hatte – weder mein Name, noch der meiner Freundin tauchte irgendwo auf den Listen auf. Die Dame schrieb unsere Namen als “Problemfälle” auf und riet uns, die Sache auch selbst versuchen zu klären weil sie nicht wirklich etwas machen konnten in dem Moment.

“Some sit silently on the floor, bemused and empty-gazed” – “Manche sitzen still auf dem Boden, verwirrt und leer vor sich hinstarren”
Ich musste mich für eine Weile hinsetzen nachdem ich zweimal versucht hatte mit jemanden, der das Problem lösen könnte, in Kontakt zu treten und nicht wirklich Erfolg hatte. Ich habe mich mental tot gefühlt, aber mein Hirn hat immer weitergearbeitet um eine Lösung für das Problem zu finden. Ich war kurz davor aufzugeben, alle Befürchtungen waren wahr geworden und es war ein Albtraum und nicht Realität. Ich fing an mich zu fragen, was ich tun würde wenn wir keinen Weg zum Lösen des Problems finden würden, auch wenn die Leute vom Festival so nett waren und wirklich meinten, dass sie eine Lösung finden würden, wenn alle Stricke reißen würden wenn es darum geht, uns auf das Festival zu bringen.

“I go through my gear once more, already knowing all is in place” – “Ich gehe nochmal durch meine Geräte, wissend, dass alles am richtigen Platz ist”
Ich habe mein Handy alle 30 Sekunden oder so gecheckt, immer starrte ich auf die Anzeige, sah nichts. Keine Nachricht, kein Anruf. Nichts. Ich wusste, dass ich einen Anruf oder eine SMS gehört hätte dank des Klingeltons, aber ich habe es trotzdem versucht, ich hoffte immer das ein Wunder geschehen würde. Es geschah aber nicht. Noch nicht.
Aber dank der Hilfe des Internets und einer außenstehenden Person (dank geht an meine Mutter!) habe ich es geschafft eine Lösung zu finden, gerade als meine Nerven fast schon zerbrochen waren. Normalerweise ist es nicht meine Art und Weise Dinge zu machen, aber manchmal geht es halt nicht anders. Im Endeffekt wurde all das innerhalb von ca. 30 weiteren Minuten geklärt und gelöst und ich war wirklich glücklich als ich dann mein VIP-Bändchen ums Handgelenk hatte. Ich war noch nie so froh ein so hässliches weißes Bändchen da zu haben, wirklich.

“The wait is over, we are taking the head” – “Das Warten ist vorbei, wir übernehmen”
Nach all dem hatten wir etwas Essen und ein paar nicht-alkoholische Getränke – aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es der Fehler der Security war, dass wir in diesem Gebäude waren da sie nicht fähig gewesen sind silberne (Musiker) und weiße (VIPs) Armbänder zu unterscheiden oder ob sich das System im Laufe des Tages geändert hatte – aber egal, kostenlos essen und trinken, das war toll…wie im Himmel 😀 und endlich etwas Zeit wieder runterzukommen und wieder in die „Ich werde bald Spaß haben“-Laune zu kommen, denn meine Laune war dank all dem wirklich im Keller gewesen.

Die Zeit, die wir auf den Turisas Auftritt gewartet haben schien sich unendlich in die Länge zu ziehen, echt ätzend in einer Art und Weise, die Minuten schlichen dahin anstatt dahin zu rennen XD Aber als es dann Zeit war zur Bühne zu gehen, sind wir auch los und haben unseren geliebten und eher kühlen und gemütlichen Ort verlassen und sind zur Bühne.

“The front line is to be ours, awaiting the command” – “Die Front ist unser, wir erwarten das Kommando”
Als wir einmal da ankamen war ich überrascht, wie leicht es war einen guten Platz in der ersten Reihe zu finden – wir standen irgendwie in der Mitte mit einem leichten rechts Drall wenn man auf die Bühne schaute. Da stand ich noch nie zuvor, es war etwas Neues ha ha Genauso wie in Schweden sein, in diesem Ort sein und ein VIP (außer wenn man es als Kurzversion für “very insane person” aka “sehr verrückte Person” nutzt) sein etwas Neues war. Die Warterei dort war heiß – die Sonne schien auf den Rücken und den Kopf, und ich war so verschwitzt, dass ich mich vor mir selbst ekelte…
Als der Auftritt dann begann war ich einfach nur noch glücklich. Wir hatten es geschafft, egal wie viele Probleme bis zu diesem Zeitpunkt aufgetreten waren. Ich habe jede Sekunde genossen, wie immer, und habe meine Stimme fast verloren – wie immer, aber wie immer war es auch einfach zu kurz. Ich glaube, dass es keine Setliste geben würde, die für meinen Geschmack zu lang wäre XD

Den Rest des Tages verbrachten wir damit herumzuhängen, ich habe mir Papa Roach auch von der ersten Reihe aus angeschaut, wir entspannten, aßen etwas, haben nichts wirklich anstrengendes gemacht, haben geschwitzt….hahahahaha XD

“They’re here, the men from beyond the sea, the fight is not over yet” – “Sie sind hier, die Männer jenseits des Meeres, der Kampf ist noch nicht vorbei”
Wir entschieden uns dafür, Alice Cooper anzuschauen und den letzten Zug des Tages nicht zu nehmen, weil es so schien als würde es reichen den ersten Zug am nächsten Tag zu nehmen um rechtzeitig am Flughafen zu sein in Stockholm. Alice Cooper war wirklich cool – die Zeit danach im VIP-Bereich war es auch, das Laufen zum Bahnhof in Gävle war aber ätzend.
Aber nichts wird den Moment übertreffen, als wir den Zeitplan der abgehenden Züge anschauten und auf dem Bildschirm sahen, dass der Zug, den wir nehmen sollten, ausfällt. AUSFÄLLT.

“Bring it on we are not afraid!” – “Verursacht es, wir haben keine Angst!”
Ich dachte, dass ich wieder einen Albtraum hätte. Aber es war Realität. Der Bus, der stattdessen fuhr, würde zu lange brauchen wie wir herausfanden als meine Freundin den Busfahrer fragte und der Zug, der nach unserem ausgefallenen fuhr, würde nicht am Flughafen halten. Spaß und Freude. NICHT. Ich dachte, dass schon das alleinige Ausharren am Bahnhof kacke sein würde, aber mit diesen Aussichten war es der ultimate Horror, da wir wirklich nichts machen konnten um 2 Uhr nachts. Niemanden, den wir fragen hätten können. Nichts. Einfach nichts.

“Keep your head clear or you’ll end up dead” – “Behalte einen klaren Kopf oder du wirst tot enden”
Anstatt ein kleines Nickerchen auf einer der Bänken zu machen habe ich mein hirn beinahe gezwungen weiterzudenken und eine Lösung zu finden. Aber mit der Einstellung bin ich nicht sonderlich weit gekommen, meine Freundin meinte, dass es möglich sei, dass der Zug einen Extra-Halt einlegen könnte weil der Zug davor ja nicht gefahren ist – wenn man es denn früh genug fragen würde, aber Hoffnung habe ich da nicht reingesteckt, was auch gut so war weil es am Ende auch nicht geklappt hat. Und da wir die Zugtickets erst im Zug gekauft hatten und nicht zuvor, zahlten wir 10 Euro (100 Schwedische Kronen) mehr. Arschlöcher. Ernsthaft. Ich hasse schwedische Züge. Am Ende habe ich dann ungefähr eine halbe Stunde im Zug geschlafen, aber auf einer Zugbank im Gastronomie-Abteil zu schlafen ist nicht sonderlich gemütlich und daher habe ich mich noch toter gefühlt als ich kurz vor Stockholm aufwachte.

“Rising! Fighting!” – “Wachsen! Kämpfen!”
Als wir zum Zug, der uns zum Flughafen bringen sollte, gegangen sind, sahen wir diese Selbst-Check-In Computer da stehen. Ich bin da hin gerannt und sah dann, dass unsere Fluggesellschaft auch da stand. Wir haben eingecheckt. Wir hatten wieder die Hoffnung den Flug zu bekommen, es war wirklich verrückt. Wir haben uns dann schnell noch die Zugtickets gekauft um zu vermeiden, wieder mehr zu zahlen wenn wir sie im Zug selbst kaufen. Warten. Es fühlte sich an als würde es Jahre dauern bis wir am Flughafen waren. Aber wir hatten Hoffnung…es war wert, dafür zu kämpfen…

“We know that this might be our final call” – “Wir wissen, dass dies unsere letzte Aufforderung sein könnte”
Als wir an der Bahnhalte des Flughafens ankamen sind wir durch das Flughafen-Gebäude gehetzt um unseren Weg zu den Sicherheitskontrollen zu finden, sind schnell da durch und dann zum Gate. Boarding begann gerade als wir ankamen…maaaan das war eine Erleichterung, ich hätte es mir echt nicht leisten können einen neuen Flug zu buchen *seufzt laut* Das war wirklich ein sehr sehr knapper Ausgang nach all der Verzweiflung und der Hetzerei und…uuuuuuhhhh….

Also war es alles in allem ein einmaliger Ausflug in einer Art und Weise – ich bin mir aber nicht sicher, ob ich es wieder machen würde, wenn man mir erzählen würde, dass es genau so nochmal sein würde…aber der Auftritt war toll 😀

36 months and 18 gigs in the past… – A cheesy thank you!

…right at this time, 36 months ago, I had my first “contact” with Turisas. And that was the interview with singer Mathias, conducted at Ruisrock. On the same day I saw them live for the very first time and, take a guess, got hooked (and got the great chance to see my pretty bored looking face for maybe 1/10 of a second on the Turisas DVD, yay, strike, this is how I now want to be pictured). 

Therefore this blog entry is just dedicated to them, because back then I never guessed I´d be writing this post right now, writing it about them and their music.
I had never guessed I´d get hooked on guys and a girl dressing up and wearing warpaint – also I´d have not guessed that I´d end up being where I am now – those who are close to me know what I mean, and this is what counts.

The band´s music and their concerts have given me so unbelievable much power, strength, hope, smiles and laughs (and a few tears of joy) during those past three years that there is no word to describe how much I´d like to thank them.
Such a word would still have to be invented but I doubt that this is actually possible.

Next to the music there is always the people behind the music – without details I´d just like to thank every single of the guys and of course the girl for the time, it was a pleasure and an honour and I appreciate them a lot!

I know this all sounds unbelievable cheesy and fangirlish, but for once I just don´t care.
Why? That´s easy to tell – because not many bands have managed to enrich and fill my life (and empty my bank account – I am not seeing this in an all negative way, mind you!) in the way that Turisas have done and still do and hopefully will do at least for the next 36 months and hopefully next 18 gigs.

The Nummirock days… – Part 3 / Die Nummirock Tage… – Teil 3

And then there was the last day of the festival. The day when Turisas played. It was the 18th gig I have been seeing of them, and it was great. The day as a whole was great and will really be hard to be beaten ever again actually, so full of epicness and randomness. I met some people who were a really good drinking company (guys, if you read this – KIITOS!!! THANKS!!!) and I had hell lot of fun with them to say the least. I started boozing pretty early to be honest and well…I was pretty far away from being sober by the time Turisas actually arrived at the festival and by the time they played I was extremely far away from being sober…but I still had such shitloads of fun, there is no word for that anymore 😀

And well, it´s also been the last Before the Dawn concert with their drummer and bassist…and well, the sun was setting and they played and I stood at the back of the stage watching and it was so touching. Especially when they played “Deadsong” which me and my university mates had used as outro music for the video portrait we shot with the bassist last winter. I hate to admit it, but when I was singing along the lyrics I had quite a few tears in my eyes because the whole scenery was just too much somehow…

Goes back to the fun-part again…Same also goes for the time after the gig and the whole night and morning which I didn´t spent in my bed but on the camping place, boozing and having fun and well, and epic time…I won´t go into details, because either you´ve been there and you know what it was like, or you weren´t – then, bad luck 😛

That night I didn´t sleep at all – and then went home to Jyväskylä by my friend´s car and during that drive my hangover kicked in. Trust me, when I was entering my flat I felt like first vomitting and then falling out of my shoes. Or the other way around. or both at the same time. Seriously, I felt SO sick, no more on that, because I know it´s been my own fault – but I don´t regret a fucking thing XD

So yeah, I had the most epic and random time, it was, all in all, a great thing to experience and whoever I met and whoever of those people is reading this now – guys and girls, thank you to every of you for making it so epic and memorable!

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Und dann war da der letzte Tag des Festivals. Der Tag, an dem Turisas gespielt haben. Es war der 18. Auftritt, den ich von ihnen gesehen habe, und es war toll. Der Tag als Ganzes war toll und es wird echt schwer, diesen Tag jemals wieder zu überbieten, so voll war er mit epischen und genialer Tag. Ich habe Leute getroffen die eine wirkliche gute Trink-Gesellschaft waren (also Leute, wenn ihr das lest – Danke!) und ich hatte verdammt viel Spaß um das Mindeste zu sagen! Ich habe recht früh angefangen zu trinken, um ehrlich zu sein und na ja…ich war durchaus nicht mehr nüchtern als Turisas auf dem Festivalgelände ankamen und zu der Zeit wo sie dann endlich gespielt haben war ich sehr weit weg von Nüchternheit…aber trotzdem hatte ich solche Massen an Spaß, dafür gibt es kein Wort mehr 😀

Und na ja, es war auch der Tag des letzten Auftritts von Before the Dawn mit deren Bassisten und Schlagzeuger…und na ja, die Sonne ging unter und sie spielten und ich stand im hinteren Bereich der Bühne an einer Ecke und schaute es mir an und es hat mich wirklich berührt. Besonders als sie „Deadsong“ gespielt haben, denn meine Studienkollegen und ich haben diesen Song als Outro-Musik für das Video-Portrait genutzt, dass wir über den Bassisten für die Uni gedreht haben letzten Winter. Ich hasse es, das zuzugeben, aber als ich die Lyrics mitgesungen habe hatte ich einige Tränen in meinen Augen weil die ganze Szenerie einfach zu viel war…

Um wieder zum spaßigen Teil zurückzukommen…der bezieht sich auch für die Zeit nach dem Konzert und die ganze Nacht und den Morgen, den ich nicht in meinem Bett sondern auf dem Campingplatz verbracht habe – trinkend und spaßhaben und na ja, einmalige Zeit…Ich werde keine Details preisgeben, weil entweder wart ihr da und wisst, was da lief oder ihr wart es nicht, – na ja, dann, Pech gehabt 😛

Diese Nacht habe ich gar nicht geschlafen – und dann bin ich nach Jyväskylä nach Hause gefahren, im Auto meines Studienkollegens und während dieser Fahrt fing mein Kater an. Glaubt mir, als ich in meine Wohnung kam fühlte mich als würde ich als erstes mich übergeben wollen und dann umkippen. Oder andersherum. Oder beides zur gleichen Zeit. Ernsthaft, ich habe mich so krank gefühlt, ich werde nicht mehr dazu sagen, weil ich weiß, dass es meine eigene Schuld ist – aber ich bereue rein gar nix XD

So ja, ich hatte die genialste und einzigartigste Zeit, es war, alles in allem, ein tolles Erlebnis und all die, die ich getroffen habe und die das hier lesen- Jungs und Mädels, danke an alle von euch, ihr, die ihr das alles so einzigartig und erinnerungswürdig gemacht habt!

Festival-Blog: Part 2 / Festival-Blog: Teil 2

The night didn´t get much cooler and we had 30°C in the flat and I was more awake than asleep to say the least. I gave up on showering again after having done that last night, knowing I´d be sweated anyways after 5min of being out of the shower. I felt incredible stomach sick, and my mood was on a low point. I guess if Turisas wouldn´t have played, you´d have not gotten me out in the sun and heat again. But well, they played.

We were there so early we still were able to listen to their extremely funny soundcheck *still laughing* Epic one that was, I need to say. But what made my day was that bassist Hanu was back, it struck me like…a lightning. I felt so amazed when I saw him coming on stage, it nearly made me emotional – I mean, I saw the band 6 times without him and with their extremely great step in bassist, but it was never just the same as I realized again when I had Hanu on stage. Photographing was fun, and also after that, standing in the crowd and enjoying the gig was a great thing to do…I really loved every second of it, what a surprise.

The rest of the day was full of drinking water, running from stage to stage, photographing, sweating and feeling more and more dead. Every part of my body hurt when the day was over and I didn´t know how to move anymore.

Getting going on the last day was really tough, especially because my will had gone lost fully. In the end it turned out to be yet another stressful day, hot, and…I don´t know what. But getting to photograph Judas Priest was probably my highlight of the festival. Even though it´s been more of a mass-fight in the photopit, I got a few nice shots, especially of their new guitarist, though it was tough work at the end of the festival because once you were standing at some place, getting away from there would have nearly required fighting sports skills *laughing* Their set was really impressing, and sitting on a close by hill in the press-area with some colleges and musicians around was a lovely end of the festival.
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Die Nacht wurde nicht viel kühler und wir hatten um die 30°C in der Wohnung und ich war mehr wach als ich geschlafen habe um das Mindeste zu sagen. Nach der Dusche am Vorabend gab ich es auf, nach der Nacht nochmal zu duschen, da ich wusste, dass ich eh sofort wieder verschwitzt sein würde wenn ich nur 5 Minuten aus der Dusche raus sein würde. Ich hatte unheimliche Magen-Darm-Probleme, meine Laune war am Boden. Ich denke, dass wenn Turisas nicht gespielt hätten, hätte man mich nicht zum Festival bekommen an diesem Tag. Aber na ja, sie spielten nun mal.

Wir waren so früh dort, dass wir noch den Soundcheck mitbekamen, und der war wirklich lustig *lacht immer noch* Episch war das, dass muss man sagen. Aber was wirklich meinen Tag gerettet hat war, dass Bassist Hanu wieder da war, es hat mich wie ein Schlag getroffen. Ich war so glücklich als ich sah, wie er auf die Bühne kam, es hat mich fast emotional gemacht – ich mein, ich hab sie jetzt 6 Mal ohne ihn und mit dem wirklich tollen ersatz-Bassisten gesehen, , aber es war einfach nicht das gleiche wie ich realisierte als Hanu wieder dabei war. Das Fotografieren hat Spaß gemacht, und auch danach das Stehen im Publikum war schön, ich habe den Auftritt genossen, jede Sekunde, was für eine Überraschung.

Der Rest des Tages war voller Wassertrinken, von einer Bühne zur anderen rennen, fotografieren, schwitzen und sich mehr und mehr tot zu fühlen. Jeder Teil meines Körpers tat weh, ich wusste nicht mehr wie ich mich bewegen sollte.

Sich am letzten Tag nochmal aufzuraffen war wirklich schwer, besonders weil mein Wille wirklich komplett verloren gegangen war. Am Ende wurde es dann ein weiterer stressiger Tag, heiß und…ich weiß nicht was. Aber Judas Priest fotografieren zu können, war wohl mein Highlight des Festivals. Auch wenn es eher einer Art Massen-Kampf im Fotograben glich konnte ich ein paar nette Fotos machen, besonders von ihrem neuen Gitarristen, auch wenn es wirklich harte Arbeit war am Ende des Festivals, denn wenn man einmal an einem Ort stand, brauchte man schon fast Kampfsport um woanders hinzukommen *lach* Ihr Auftritt war wirklich beeindruckend und auf dem angrenzenden kleinen Hügel zu sitzen, mit Presse-Kollegen und ein paar Musikern war wirklich ein schöner Abschluss des Festivals.